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21. November 2017 | 00:10 Uhr

Splitter : Perfekter Standort an der Bundesstraße

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

svz.de von
erstellt am 06.Dez.2015 | 16:38 Uhr

Schon von weiten ist das Elektronik-Center von Jürgen Rantz in Sarmstorf zu sehen und das ist auch gleichzeitig der größte Vorteil für den Geschäftsmann. „Die Lage an der Bundesstraße ist perfekt – sie lockt immer wieder Kunden in den Laden. Seit Anfang der 90er Jahre bin ich nun hier ansässig – anfangs hatte ich die Idee mit meinem Betrieb nach Güstrow zu gehen, doch da war das Industriegebiet noch nicht erschlossen und als gebürtiger Sarmstorfer bin ich hier gelandet“, erklärt der Diplom Physiker der Fachrichtung Elektronik, der sich insbesondere mit seiner Werkstatt, die an das Ladenlokal angebunden ist, einen Namen in der Region gemacht hat. Darum denkt der heute 63-Jährige auch noch lange nicht ans Aufhören. „Mein Beruf ist mein Hobby“, sagt er.

 

Als Küster kennt Ulrich Wiese wohl jeden Balken und jeden Stein der Kapelle. Foto: Archiv
Als Küster kennt Ulrich Wiese wohl jeden Balken und jeden Stein der Kapelle. Foto: Archiv
 

Achteckiges Kleinod aus dem Jahr 1681

Die kleine Kapelle aus dem Jahr 1681, die mitten im Anger thront, ist schon etwas Besonderes. Es ist ein Fachwerkbau mit acht Ecken. Der Altar war ursprünglich etwas überdimensioniert. Bei Renovierungsarbeiten vor rund zehn Jahren habe man das etwas korrigiert, berichtet Ulrich Wiese. Er kümmert sich als Küster seit 2004 liebevoll um das Kleinod.  Der heute 75-Jährige war in Sarmstorf aufgewachsen und nach Beendigung seines Arbeitslebens als Buchhalter aus Güstrow wieder in sein Heimatdorf  zurückgekehrt. Schon in den 1990er-Jahren, so erzählt er, habe die Kapelle eine neue Glocke erhalten.  „Immer am Sonnabend um 18 Uhr erklingt die Glocke“, berichtet Ulrich Wiese. Wenn es mal nicht so sei, gebe es sofort Nachfragen. Die Kirche gehört ins Dorf, daran lässt der 75-Jährige keinen Zweifel. Gottesdienste finden alle vier Wochen statt. „Durchschnittlich 20 Leute sind dann da. Das ist viel“, betont Ulrich Wiese.  Gern schmückt der Küster die Kirche eher dezent. Frauen aus dem Dorf würden dafür immer gern Blumen zur Verfügung stellen.  Ulrich Wiese lässt es sich auch nicht nehmen jeden persönlich zum Gottesdienst zu begrüßen. Die Christen in Sarmstorf gehören zur Kirchengemeinde Hohen Sprenz mit der Pastorin Anne Barbara Kretschmann aus Laage. Wie ein fünftes Rad am Wagen fühle man sich ganz sicher nicht, betont Ulrich Wiese und  freut sich auf ein Weihnachtskonzert mit einem Projektchor aus Laage am 20. Dezember in „seiner“ Kapelle.

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