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21. Oktober 2017 | 08:59 Uhr

Pastörs Plan B

vom

svz.de von
erstellt am 05.Dez.2012 | 07:30 Uhr

Die Führung der NPD rechnet damit, dass die Verfechter des Verbotsverfahrens spätestens vor dem Europäischen Gerichtshof in Straßburg scheitern werden. Die Antragsteller würden sich „blutige Nasen holen“, sagte der Parteivorsitzende Holger Apfel gestern auf einer Pressekonferenz in Pampow bei Schwerin. Seit Sommer würde sich eine Arbeitsgruppe mit mehreren Anwälten auf das Verbotsverfahren vorbereiten. Für den Fall, dass die rechtsextreme Partei doch verboten wird, hat Apfels Stellvertreter Udo Pastörs bereits einen Plan B: „Wie Phönix aus der Asche wird eine neue Partei – in welcher Struktur auch immer – am politischen Markt erscheinen.“ Nationalismus sei mit Verboten nicht aus der Welt zu schaffen, meinte Pastörs. Er kündigte an, dass seine Partei in der Zeit des Verbotsverfahrens die „Propaganda“ steigern werde. Apfel nannte die Europawahl 2014 als strategisches Zwischenziel der NPD. Durch den Wegfall der Fünf-Prozent-Hürde hätten die Rechtsextremen Chancen ins Straßburger Parlament zu kommen.

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