Splitter : Panstorfer Maler holt Ausstellung nach Leezen

Landschaften und Blumenbilder malt Ulrich Lüben besonders gern. Bei dieser Arbeit hat er sich von dem Maler Emil Nolde inspirieren lassen.
Landschaften und Blumenbilder malt Ulrich Lüben besonders gern. Bei dieser Arbeit hat er sich von dem Maler Emil Nolde inspirieren lassen.

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24. November 2015, 10:54 Uhr

Anfang Dezember wird die Ausstellung „Mecklenburger Künstler malen ihre Heimat“ in Leezen gezeigt, informiert Ulrich Lüben aus Panstorf. 15 Bilder werden in den Räumen der Landgesellschaft zu sehen sein. Entstanden sind die Arbeiten im Sommer dieses Jahres. Künstler aus Norddeutschland und der unmittelbaren Region hatten ihre Heimatorte gemalt. Die Bilder sind für einen guten Zweck bestimmt.

Ulrich Lüben, selbst Kunstmaler, hatte die Aktion initiiert. Der 70-Jährige hat in Panstorf ein kleines Atelier und malt vorwiegend Landschaften, aber auch Abstraktes.

Hilfe für Schwerstkranke in Klinik Leezen

Die Klinik Leezen gilt als Leuchtturm in der medizinischen Betreuung von schwerstkranken Menschen. Denn vom ersten Tag an geht es hier nicht nur um die Akut-Versorgung der Patienten. Maßgeschneidert auf jeden Fall beginnt parallel zur Behandlung sofort die Frührehabilitation. Ein Modell, für das die Leezener bundesweit anerkannt und schon mehrfach ausgezeichnet wurden. Mitte der 1990er-Jahre wurde das Krankenhaus errichtet. 240 Betten stehen heute zur Verfügung. 509 Mitarbeiter – vom Arzt bis zur Servicekraft – kümmern sich um die Patienten. An der Spitze steht Professor Bernd Frank, er ist Geschäftsführer und Chefarzt der Klinik, die seit 2006 zur Helios-Gruppe gehört.

Diakoniewerk „Neues Ufer“ vor Jubiläum

Zum Jahreswechsel steht in Rampe ein Jubiläum an: Das Diakoniewerk „Neues Ufer“ begann vor 25 Jahren mit seiner Arbeit. Zuvor hatte der Runde Tisch entschieden, die einstige Stasi-Liegenschaft am Schweriner Außensee für soziale Zwecke zu nutzen. Mit den Ramper Werkstätten, die inzwischen an drei Standorten zu finden sind, ging es los. Weiterhin gehören heute zu diesem Diakoniewerk 13 Kindertagesstätten, drei Wohnstätten bzw. Pflegeeinrichtungen für Senioren und auch drei Schulen – in Schwerin und Umgebung. An der Spitze des gemeinnützigen Diakoniewerkes steht Thomas Tweer. Es hat etwa 700 Mitarbeiter, hinzu kommen 270 Beschäftigte in den geschützten Werkstätten.

Interesse an Stasi-Unterlagen bleibt groß

Die Stasi-Unterlagen aus dem einstigen Bezirk Schwerin sind heute in Görslow archiviert. Zusammengerechnet sind die Regale in der Schweriner Außenstelle der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen 2,5 Kilometer lang. Diese gesammelten Werke sind dabei mehr als ein Überbleibsel der DDR. Noch heute wollen viele Menschen wissen, wer sie aus welchen Gründen bespitzelt hat. 2014 gab es in Görslow mehr als 3000 Anträge auf Akteneinsicht bzw. Herausgabe der Unterlagen. Damit und auch mit der Forschung zu diesem Kapitel deutscher Geschichte sind 52 Mitarbeiter beschäftigt, hinzu kommen derzeit zwei Auszubildende. Seit Anfang 2009 leitet Corinna Kalkreuth das Haus.

Zittower Kirchenchor gibt Konzert

Zum dritten Advent am 13. Dezember gibt der Kirchenchor Zittow anlässlich seines 20-jährigen Bestehens ein Konzert. Es beginnt um 15 Uhr in der Kirche. Die ursprünglich romanische Kirche ist heute denkmalgeschützt. Neben den Gottesdiensten, die Pastor Matthias Staak hält, finden Musikveranstaltungen statt. So waren in diesem Jahr u. a. das Leipziger Posaunenquartett Opus 4 und der Berliner Chor „Cum gaudio“ zu Gast. Die Kirche wurde nach der Wende saniert und 2002 wieder eingeweiht. Mit dem Kirchenbau war Mitte des 13. Jahrhunderts begonnen worden. 1810 schlug ein Blitz in den Turm ein, das Feuer vernichtete auch die Turmspitze. Der Wiederaufbau erfolgte 1819.

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