Pannen bei großen Bauprojekten

svz.de von
07. Januar 2013, 07:36 Uhr

Elbphilharmonie: Das Opernhaus im Hamburger Hafen sollte 77 Millionen Euro kosten und seit 2010 fertig sein. Doch Ausschreibungen und Planungen liefen auseinander. Jahrelang stritten Stadt und Baukonzern Hochtief. Rund ein Jahr lang ruhten die Bauarbeiten nahezu vollständig, dann einigten sich Stadt und Unternehmen im Dezember auf einen "Pauschalfestpreis" von 575 Millionen Euro. Hochtief verzichtet dafür auf alle Nachforderungen. Eröffnet wird das Konzerthaus wohl 2016.

Stuttgart 21: Der unterirdische Bahnhof der Landeshauptstadt wurde 1995 auf 2,5 Milliarden Euro kalkuliert. Nach jahrelangem Planen und Zwangspause wegen Bürgerprotesten wurden die Baukosten mit 4,3 Milliarden Euro angeben. Mitte Dezember räumte die Bahn eine weitere Kostensteigerung auf nun 5,6 Milliarden Euro ein.

Transrapid: Die Magnetschwebebahn sollte erst zwischen Hamburg und Berlin fahren, dann zwischen Düsseldorf und Dortmund sowie vom Münchner Hauptbahnhof zum dortigen Flughafen. Von dem Bauvorhaben blieb in Deutschland nicht viel übrig, es scheiterte an zu hohen Baukosten. Der Transrapid fährt in China.

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