Kommentar : Öffentliches Interesse

svz.de von
15. März 2016, 19:17 Uhr

Welcher Profession Petra Federau einst nachging, wäre reine Privatsache, wenn es nicht den Kontext gäbe zu ihren politischen Postulaten. Die machen das Privatleben zur öffentlichen Angelegenheit. Und laut Landespressegesetz ist es die öffentliche Aufgabe der Presse, „in  Angelegenheiten von öffentlichem Interesse Nachrichten zu beschaffen und zu verbreiten“. Unethisch wäre es, nach dreckiger Wäsche zu buddeln, um jemanden grundlos zu diffamieren, wie uns im teils asozialen Netzwerk unterstellt wird. Jedoch hatten sich nach Federaus Wahl auf einen  aussichtsreichen Landtags-Listenplatz Menschen an uns gewandt, die Wort und Tat der Politikerin nicht überein zu bringen vermochten. Hätten wir das mit Blick auf  Wahlergebnisse „unterm Deckel gehalten“ – das hätte man uns  vorwerfen müssen! So aber erfüllen wir unsere öffentliche Aufgabe und schaffen Transparenz. Jeder ist frei für sich zu entscheiden, wie er damit umgeht.

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