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19. November 2017 | 22:53 Uhr

Nicht unter Kontrolle

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 09.Okt.2014 | 11:59 Uhr

Die erste Ebola-Ansteckung in Europa, die in Spanien entdeckt wurde, zeigt, wie ernst der Kampf gegen die tödliche Krankheit auch auf dem europäischen Kontinent zu nehmen ist. Denn es ist zu befürchten, dass die Ebola-Epidemie in Westafrika noch lange nicht unter Kontrolle ist. Und dass somit auch neue Ansteckungsfälle außerhalb Afrikas auftauchen werden.

Für die europäischen Behörden muss dies heißen, sich sehr gut auf eine mögliche Ausbreitung dieser lebensgefährlichen Viruskrankheit vorzubereiten. Auch wird kein Weg daran vorbeiführen, die Kontrollen bei Reisenden aus Westafrika zu verstärken; dies gilt besonders für die Flughäfen. Und Regierungen wie Industrie müssen mit Hochdruck an einem wirksamen Impfstoff oder Medikament arbeiten.

Da das globale Ebola-Szenario in der Bevölkerung zunehmend Ängste und Sorgen auslöst, sollte zudem die Aufklärung und Information der Öffentlichkeit an erster Stelle stehen. Denn nur so wird man vermeiden können, dass in der Gesellschaft Hysterie und Panik aufkommen. Und vor allem sollte nicht vergessen werden: Der globale Kampf gegen Ebola muss zuvorderst in Westafrika geführt werden. In jenen besonders betroffenen Ländern wie Guinea, Sierra Leone und Liberia, in denen die Kranken überwiegend ohne ausreichende medizinische Hilfe um ihr Leben kämpfen.

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