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22. November 2017 | 12:28 Uhr

Nicht jammern

vom

svz.de von
erstellt am 29.Jul.2013 | 06:25 Uhr

Der Vorwurf unseres Lesers ist nicht unbegründet: Wer Freitag- oder Samstagabend eine der kulturellen Veranstaltungen in Wittenberge besuchen oder einfach nur ins Kino will, hat es schwer, wieder nach Hause zu kommen. Bis auf den selten eingesetzten Theaterbus wollen und können Bus und Bahn - nicht zuletzt aus finanzieller Sicht - nicht fahren. Das ist durchaus nachvollziehbar. Statt aber über die Verkehrsbetriebe zu schimpfen, könnte man sich auch Alternativen überlegen. Denn das Problem gibt es auch in Großstädten. Selbst in Berlin fährt der öffentliche Personennahverkehr nachts nicht regelmäßig - auch nicht am Wochenende. Wer dort morgens um 4 Uhr aus dem Club kommt, muss nicht selten ein Taxi rufen, weil die nächste U-Bahn erst wieder in zwei Stunden fährt. Bei Großraumtaxis, in denen acht Leute Platz finden, ist eine Fahrt oft nicht teurer als ein Busticket. Oder man fährt mit dem Auto und verzichtet auf Alkohol. Dass man einen eigenen Pkw besitzt, ist in peripheren Gegenden wie der Prignitz sicherlich auch häufiger der Fall als in der Großstadt.

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