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24. September 2017 | 03:35 Uhr

Neue Terrassen für zehn Finnhütten

vom

svz.de von
erstellt am 04.Nov.2011 | 08:03 Uhr

Warnemünde | Nachdem in dieser Woche die allerletzten Strandkörbe den Strand verlassen haben, sind nun die Mitarbeiter des Technik trupps der Tourismuszentrale am Zuge. Die fünf Männer um Roger Schult tragen Verantwortung für den rund 15 Kilometer langen Strand zwischen Elmenhorster Bach und Rosenort, für die Waldwege von der Stolteraa bis Geinitz Ort sowie für die Promenade.

Holzplanken und Bojen aufarbeiten

"Wir haben jetzt auf allen 20 Hauptzugängen zum Strand sämtliche Holzplanken auf einer Gesamtlänge von 1,2 Kilometern aufgenommen und in den Bauhof gebracht. Dort werden sie ebenso wie die mobilen Stationen der Wasserwacht, Papierkörbe und rund 80 Bojen, mit denen im Sommer der Badebereich in der Ostsee gekennzeichnet wird, gesäubert und aufgearbeitet", sagt Schult. Er und seine Crew befreien Wege vom Laub, reparieren Absperrungen an der Steilküste und renovieren die der Tourismuszentrale gehörenden zehn Finnhütten in Markgrafenheide. "Wenn im Frühjahr dort die ersten Urlauber einziehen, haben wir auch die neuen Terrassen fertig", versichert der Warnemünder.

Reichlich zu tun haben die Männer auch mit dem Zuschieben der Strandzugänge 20 bis 14 in Höhe des Hotels Stolteraa. In Absprache mit dem Staatlichen Amt für Umwelt und Landwirtschaft müssen diese Wege, die eine Sturmflutschutzanlage kreuzen, rechtzeitig vor Beginn der Herbststürme wieder prall mit schützendem Sand gefüllt werden.

"Und schließlich sind wir auch dabei, auf einer Länge von insgesamt rund fünf Kilometern am Warnemünder Strand Sandfangzäune an ausgewählten Stellen zwischen Mole und Hotel Stolteraa zu setzen", sagt der Leiter des Techniktrupps. Diese werden so aufgestellt, dass der durch Wind hervorgerufene Sandflug abgebremst wird. Auch dort, wo der Strand steinig zu werden droht, werden Zäune aufgestellt, die den Sand festhalten, bevor er im Frühjahr einfach breitgeschoben wird. "Wir haben diverse Methoden ausprobiert, wie wir den Sand am Warnemünder Strand sichern können. Tatsächlich haben sich nur die Zäune bewährt", sagt Schult.

Bis auf zwei Spielgeräte ist der Strand jetzt leer

Spaziergänger, die an diesem Wochenende am Meeressaum entlanglaufen, haben über Kilometer freie Sicht. "Bis auf zwei große Spielgeräte für die jüngsten Besucher ist der Strand leer. Da kann man mal so richtig durchatmen", sagt Schult, dessen Team auch dafür Sorge trägt, dass die wenigen verbliebenen Papierkörbe an den Strandzugängen entleert werden.

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