Drei Fragen an die Ortsvorsteherin : Natur vor der Haustür und Dorfidyll

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17. März 2016, 14:01 Uhr

Seit 2010 ist Angela Schulz Ortsvorsteherin in Schönfeld. Damit entschieden sich die Einheimischen für eine Zugezogene. Am 24. Juni 2000 kam die Perlebergerin in den kleinen Ort und als sie am 7. 7. heiratete, stellte sich das ganze Dorf zur Polterhochzeit ein. „Das ist Schönfeld. Wenn man den Kontakt sucht, findet man ihn hier auch ganz schnell“, so die junge Ortsvorsteherin schmunzelnd.

Was zeichnet das Dorf aus?

Schönfeld ist ein Straßendorf, „richtiger gesagt ein Durchgangsdorf – denn alles was nach Blüthen oder Strehlen will, fährt durch unseren Ort“. Jung und Alt leben hier in trauter Nachbarschaft, „unsere Jüngste, die Anna Edita Böhl ist gerade ein Jahr alt. Hanna Treger mit ihren 84 Lenzen ist unsere Seniorin“.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Große architektonische Schätze haben wir nicht. Unsere Schätze sind die Natur und unser dörfliches Idyll. Wir sind noch Dorf, haben eine Kirche und wunderschöne alte Häuser, die inzwischen teilweise wieder toll hergerichtet wurden, wie das alte Guthaus. Zudem haben wir auch Häuser jüngeren Datums, alles fügt sich harmonisch ins Bild. Es lohnt sich, mal durchs Dorf zu schlendern oder hier durch die Natur zu radeln. Die haben wir vor der Haustür.

Was würden Sie sich von der Stadt, vom Landkreis wünschen?

Eine bessere Verkehrsanbindung. In den Ferien fährt morgens ein Bus und am frühen Nachmittag kommt er zurück. Die Kinder haben kaum eine Möglichkeit, in die Stadt zu gelangen. Ansonsten muss ich sagen, seit wir die Ortsvorsteher haben, gibt es wirklich den direkten Draht zur Stadt. Und dort kümmert man sich auch um unsere Anliegen.

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