Nassau – flüssig & anspruchsvoll

Das viertürige, viersitzige Luxus-Coupé wirkt, obwohl sein Radstand 3,05 Meter misst, optisch kompakter als ein vergleichbarer Chrysler 300C.
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Das viertürige, viersitzige Luxus-Coupé wirkt, obwohl sein Radstand 3,05 Meter misst, optisch kompakter als ein vergleichbarer Chrysler 300C.

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04. April 2008, 04:40 Uhr

Das Concept Car Nassau erkundet mit seiner Kombination aus Kultiviertheit, Funktionalität und Stil eine neue Darstellung der Marke Chrysler. Das viertürige, viersitzige Luxus-Coupé wirkt, obwohl sein Radstand 3,05 Meter misst, optisch kompakter als ein vergleichbarer Chrysler 300C.

Die Silhouette betont traditionelle Karosserie-Proportionen, die an den klassischen englischen Shooting Brake erinnern. Diese Form ermöglicht eine Innenraumgröße im SUV-Format in einem wesentlich flacheren und straßentauglicheren Körper. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr die Positionierung der Räder relativ zur Karosserieoberfläche, denn das Ziel war ein schlanker, stimmiger Auftritt mit kurzen Überhängen vorne und hinten.

Die Dachlinie ähnelt zwar der eines Coupés, doch tatsächlich ist der Chrysler Nassau ein Viertürer mit festem Dach, der mit heruntergefahrenen Seitenscheiben die Abwesenheit einer B-Säule enthüllt. Auch die frische und flüssige A-Linie gibt der Silhouette eine besondere Note.
In der Seitenansicht ragt der obere Teil der Heckklappe steil auf, die Heckleuchten ziehen sich sauber zur C-Säule herum. Der untere Teil des sich verjüngenden Rücklichtglases ist – wie auch der vertikale Teil der unteren Heckklappe – betont nach hinten gezogen. Die Heckleuchten sind das graphische Gegenstück zu den Scheinwerfern: Die Linsen haben eine hellen Akzent am unteren Ende und weiten sich auf ihrem Weg zur Seite.

Die lange Motorhaube beginnt mit einer neuen Interpretation des Chrysler-Wabengrills. Lange, schmale Scheinwerfer umrahmen den Grill und ziehen sich fast bis zu den Radausschnitten nach hinten.
Im Innenraum trifft man auf eine neue Welt des Luxus. Das vorherrschende Thema ist das einer fließenden, nahtlosen Skulptur aus Leder und Stoffen, die von futuristischer Innenarchitektur abgeleitet ist. Vier Einzelsitze lassen jedem der vier Passagiere seine persönliche Sphäre. Der Instrumententräger ist ein Musterbeispiel für neue Technologien der Datenanzeige, persönlicher Kontroll-Schnittstelle und Heimkino-inspirierter Unterhaltung. Die Gangwahl erfolgt über eine Bedien-Gruppe auf dem Armaturenbrett, am Lenkrad befinden sich zusätzliche Schaltwippen. Im Instrumentengehäuse befindet sich ein dreilagiger Bildschirm, der die gleichzeitige Anzeige von Navigation, Passagier-Unterhaltung und Fahrzeugfunktionen erlaubt.

Wie im Sandwich zwischen den oberen und unteren Teilen des Instrumententrägers befinden sich z. T. verborgene horizontale Lüftungsdüsen, die kühle Luft in den Innenraum leiten.
Durch zwei „Picture View“-Dachfenster – blau getönte Glasflächen, die sich über die gesamte Länge des Daches erstrecken – können die Passagiere in den Himmel schauen. Zwischen den Sitzen erstreckt sich eine Mittelkonsole mit einem satiniert-silbernen Zierstreifen. In der Konsole befinden sich die vorderen und hinteren „Joystick“-Bedienelemente, die fast so funktionieren wie die Maus am heimischen Computer.

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