MVs Einwohnerzahl erneut gesunken

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28. Januar 2008, 03:48 Uhr

Die Einwohnerzahl Mecklenburg-Vorpommerns ist im vergangenen Jahr weiter gesunken. Am 30. September 2007 lebten nach Angaben des Statistischen Amtes vom Montag 1 683 411 Menschen im Land. Das seien 10 343 oder 0,6 Prozent weniger gewesen als zu Jahresbeginn. Ursachen des Bevölkerungsschwundes seien sowohl die Abwanderung als auch das Geburtendefizit. So verließen 6952 mehr Menschen das Land als zuzogen, 3399 mehr Menschen starben als geboren wurden. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen hatte lediglich Neubrandenburg einen leichten Überschuss von 24 Geburten gegenüber den Sterbefällen. Geringe Zuwanderung verzeichneten Rostock, Stralsund und Wismar.

Nach Angaben des Amtes zogen in den ersten drei Quartalen des Vorjahrs 28 756 Menschen aus dem Land fort, 3 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. 21 804 Menschen zogen zu und damit 6,3 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Somit verlor Mecklenburg-Vorpommern durch Abwanderung 7494 Einwohner und gewann 542 durch Zuzüge. Wiederum waren unter den Abwanderern mehr Frauen (- 3479) als Männer (- 3473). Die meisten der vorwiegend jungen Menschen zwischen 20 und 30 Jahren gingen nach Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen. Mit 9 448 Neugeborenen kamen zwischen dem 1. Januar und 30. September 0,6 Prozent mehr Kinder zur Welt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Sterbefälle stieg um 0,4 Prozent auf 12 847.

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