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Handy aus Lehm : Mit Perspektiven gegen Flüchtlingswelle

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Hinrich Kuessner zeigt ein Bild mit symbolischem Wert: Darauf eine Hand, die ein aus Lehm gefertigtes Mobiltelefon hält. „Dieses Foto beschreibt die Situation im afrikanischen Togo treffend“, sagte Kuessner gestern in Stralsund. Modernste Kommunikationstechnik sei in abgelegenen Winkeln Afrikas angekommen, dennoch herrsche dort größte Armut. Kuessner, von 1998 bis 2001 Landtagspräsident in Schwerin, ist davon überzeugt, dass der direkte Draht über das Handy in die westliche Welt die Flüchtlingsströme beschleunigt und die Probleme in den afrikanischen Staaten mit der Abwanderung junger Menschen und der Armut weiter verschärft. „Wichtig ist es, für die Menschen Wertschöpfungsketten und Perspektiven vor Ort zu schaffen“, sagt der Greifswalder.

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