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17. November 2017 | 20:43 Uhr

Splitter : Mit dem Trecker übern Acker

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Glücklich war am Abend des 1. Mai in Pokrent vor allem ein Mann: Claus Brügmann. Der Neuendorfer hatte in diesem Jahr den ersten „Oldtimer Feldtag“ organisiert. „Seit Weihnachten vergangenen Jahres habe ich mich mit der Idee herumgetragen, dann die Familie und Freunde eingeweiht. Und alle waren sofort begeistert“, sagt der Landwirt. „Wir wollten hier mal ein bisschen Action machen.“ Ein Vorhaben, das dem passionierten Oldtimer-Fan auf Anhieb gelungen ist. Mehrere hundert Besucher bevölkerten den Acker am Pokrenter Dorfrand. Und wohin man auch sah, fleißige Helfer überall – am top-hergerichteten Parkplatz, beim Einlass, am Grillstand, bei der Wettkampfleitung. Denn gepflügt wurde natürlich auch. „Allein bekommst du so etwas nicht hin. Aber vor allem auch dank der Unterstützung durch die Traktorgruppe Pokrent hat alles bestens geklappt“, freute sich Claus Brügmann. Aus einer fixen Idee hat der 48-Jährige ein Event gezaubert, das bestimmt keine Eintagsfliege bleiben wird.

 

Mit großem Kino ins kleine Pokrent

Eine Handvoll Filmfreunde, eine Leinwand und etwas Technik – mehr brauchte es nicht, um im September 2013 relativ spontan das „Dorfkino Pokrent“ ins Leben zu rufen. War ursprünglich noch ein Filmabend im Monat geplant, wurden daraus recht bald
zwei Termine, so dass nunmehr monatlich zwischen Oktober und März an einem Donnerstag und dem darauffolgenden Freitag jeweils um 19.30 Uhr ein Film gezeigt wird. Diese Filme werden gewöhnlich in der Bauernstube, dem Dorfgemeinschaftsraum der Gemeinde Pokrent, gezeigt – aber auch ein außergewöhnlicher Ort wie eine Scheune war schon Aufführungsort.

Mittlerweile hat sich ein Stammpublikum gebildet, so dass regelmäßig um die 20 Gäste an den Filmabenden teilnehmen. Einer der Publikumslieblinge war Ende 2013 „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann, die sich gut 50 Filmfreunde gemeinsam anschauten.

Fazit: Ganz großes Kino im kleinen Pokrent.

 

Frau über Bord: Rosi und Sybille bekamen sich in diesem Jahr dermaßen in ihre künstlichen Haare, dass eine der Grazien notgedrungen baden ging.
Frau über Bord: Rosi und Sybille bekamen sich in diesem Jahr dermaßen in ihre künstlichen Haare, dass eine der Grazien notgedrungen baden ging. Foto: hgl
 

Mit der Badewanne übern Dorfteich

Wie abgefahren ist das denn? Sie kommen im Storchennest, auf dem Rücken vom weißen Hai, mit Motorrad, Flugzeug oder aber in der Schuldenfalle. Ob Boot oder Floß – in Pokrent sind zur alljährlichen Badewannenregatta die unterschiedlichsten „Wasserfahrzeuge“ zugelassen. Vorausgesetzt, sie kommen direkt aus der Werkstatt zahlreicher Tüftler. Organisiert wird das feuchtfröhliche Spektakel seit 19 Jahren von der örtlichen Frauensportgruppe.

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