Aus dem Wahlprogramm : Millionen für Eltern und Kinder

von
25. August 2016, 19:41 Uhr

Die SPD setzt in ihrem Regierungsprogramm drei Schwerpunkte:

• Wirtschaft und Arbeit: Ziel ist, dass MV weiter an Wirtschaftskraft gewinnt, damit neue Arbeitsplätze entstehen und die schon vorhandenen gesichert werden. Neuansiedlungen und Exi-stenzgründungen sollen ebenso gefördert werden wie die Entwicklung schon bestehender Unternehmen. Der SPD geht es um Arbeitsplätze mit fairen Löhnen und attraktiven Arbeitsbedingungen. Sie setzt sich auf Bundesebene zur Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung der Krankenversicherungsbeiträge durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein. Die Löhne sollen in den kommenden Jahren weiter steigen. Die SPD ist für die Energiewende und will den Ausbau der erneuerbaren Energien fortsetzen.

• Kinder und Bildung: Die SPD will einen Schwerpunkt bei den Kitas und Schulen im Land setzen. Mit einem 30-Millionen-Paket sollen Eltern bei den Krippen- und Kita-Beiträgen um 50 Euro im Monat entlastet werden. 24-Stunden-Kitas sollen gefördert und und die Randzeitenbetreuung verstärkt werden. An den Schulen soll das Inklusionskonzept umgesetzt und bis 2020 dafür 240 Lehrerstellen zur Verfügung gestellt werden. Dies entspricht jährlichen Ausgaben von bis zu 18 Mio. Euro. Hochschulen: Die Studierendenwerke erhalten sieben bis bis acht Mio. Euro an Zuschüssen für den Bau und die Modernisierung von Wohnheimen. Das „Meister extra“ in der beruflichen Qualifizierung soll auf 2000 Euro verdoppelt werden. Jugendliche dürfen ab dem 16. Lebensjahr den Landtag wählen.

• Sozialer Zusammenhaltund Flüchtlinge: Neben Familien und Kindern sollen auch ältere Menschen eine besondere Unterstützung erfahren. Die Renten sollen angeglichen werden. Wohnungen sollen altersgerecht umgebaut werden. Mehr Begegnungsangebote sollen entstehen. Die Integration der Flüchtlinge wird als wichtige Aufgabe benannt. Die SPD will denen, die hier bleiben wollen und dürfen, einen guten Start ermöglichen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen