Mehrere Pässe wieder offen

In den Alpen sind mehrere Passstraßen wieder für den Verkehr freigegeben worden. Am Montag waren nur noch 44 der insgesamt rund 200 Pässe gesperrt. In den vergangenen Wochen hatte Neuschnee viele Passstraßen unbefahrbar gemacht.

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29. Dezember 2008, 05:17 Uhr

Stuttgart (dpa/tmn) - Noch kurz vor den Weihnachtsfeiertagen hatte es 11 Streckensperrungen mehr gegeben. Doch durch die stabilere Wetterlage mit Dauerfrost und viel Sonne sei zuletzt auch die Lawinengefahr in den Alpenländern «wieder entschärft» worden, so der Auto Club Europa (ACE). Wegen der angekündigten neuen Schneefälle sollten Autofahrer allerdings weiterhin nur mit Winterausrüstung in die Berge aufbrechen.

Wieder freigegeben wurden nach Angaben des Automobilclubs in den vergangenen Tagen vor allem Strecken in Norditalien: Dort sind jetzt das Grödner-, das Pordoi- und das Sellajoch wieder offen. Gleiches gilt nach ACE-Angaben für den Campolongo, den Plöckenpass an der Grenze zu Österreich sowie von 8.00 bis 18.00 Uhr für den Jaufenpass. In Österreich ist die zuletzt von Lawinen bedrohte Felbertauernstraße wieder befahrbar, auch die Zufahrt ins Schweizer Gebiet Samnaun über die Spisser Landstraße ist wieder frei. In der Schweiz wurde der Lukmanierpass wieder geöffnet.

Tabelle mit aktuellen Regelungen für die einzelnen Pässe: www.ace-online.de/alpenpaesse

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