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Drei Fragen an den Bürgermeister : Mehr Freizeitangebote

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Dafür müssen bessere finanzielle Rahmenbedingungen her

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 09:54 Uhr

Seit mehr als sechs Jahren leitet Bürgermeister Frank-Rainer Müller die Geschicke von Cambs.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Durch die Lage an der B 104 und die Nähe zur Autobahn sowie zu Schwerin ergibt sich für viele Einwohner eine fast perfekte Ausgangssituation: Man wohnt auf dem Lande, die Stadt ist aber nicht weit entfernt. Dass wir in Cambs eine Grundschule und eine Regionale Schule haben, macht das Wohnen für junge Familien interessant. Das Interesse für unsere Baugebiete Obstgarten und Alter Gutshof zeigt das deutlich.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Unsere Gemeinde gehört zu den kleineren zwischen dem Ostufer des Schweriner Sees und dem Warnowtal. Mit eigenem See ergibt sich daraus der besondere Reiz unserer Lage: Natur pur. Eine besondere Anziehung übt zu allen Jahreszeiten die Warnow im Ortsteil Karnin aus. Wandern zwischen Schwarzem und Weißem See, innehalten an den Sagensteinen in Brahlstorf und Cambs oder am altem wie neuem Dorfensemble Cambs, die Badestelle – das alles und mehr ist unsere Gemeinde.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Dass wir mehr für unsere Kinder und Jugendlichen tun können als bisher. Das gehört zu den freiwilligen Aufgaben. Freiwillige Aufgaben sind wie Wünsche: Ich kann sie nur erfüllen, wenn ich sie mir leisten kann. Viele Gemeinden stehen, so wie wir auch, unter enormem finanziellem Druck. Und es ist keine Besserung in Sicht. Wir sollten Möglichkeiten finden, dass es uns einerseits zur Pflicht wird und andererseits den Rahmen schaffen, mehr Freizeitaktivitäten zu unterstützen.

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