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Drei Fragen an den Bürgermeister : Mehr Fördermittel

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ohne Zuschüsse sind eigene Vorhaben schwer umzusetzen

svz.de von
erstellt am 08.Dez.2015 | 14:10 Uhr

Seit 25 Jahren ist Hartwig Schulz Bürgermeister in Pampow. Zu Beginn seiner Amtszeit wurde das größte Bauvorhaben der Gemeinde umgesetzt: die Möbelstadt Rück, heute XXXL. Wichtig für die Ortsentwicklung waren der Bau der Umgehungsstraße und die Ausweisung von Baugebieten.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?
Wir haben eine sehr gute Dorfgemeinschaft. Und unsere Infrastruktur kann sich sehen lassen: Pampow hat unter anderem Grundschule, Kita, Hort, Jugendklub, Seniorenwohnanlage, Einkaufsmöglichkeiten und eine Kirche im Dorf. Wir haben ein Gewerbegebiet mit 18 Hektar. Stolz sind wir darauf, eine gute medizinische Versorgung vorhalten zu können. Die Vereine leisten hervorragende Arbeit. Die Anbindung nach Hamburg und Berlin sowie nach Schwerin ist günstig.

Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?
Die neogotische Kirche ist sehenswert. Und auch die neuen Wohnviertel, die nach der Wende entstanden, sind eine Augenweide. Ein schönes Ausflugsziel ist das Siebendörfermoor. Zu den kulturellen Höhepunkten zählt das Dorf- und Erntefest im September.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?
Mehr Unterstützung für den ländlichen Raum. Wir möchte bei der Verteilung von Fördermitteln besser berücksichtigt werden, um eigene Projekte umsetzen zu können. Die Kreisumlage sollte nicht jedes Jahr erhöht, sondern auf den jetzigen Stand eingefroren werden. Sie beträgt gegenwärtig 43,8 Prozent. Der Landrat will sie im kommenden Jahr um ein Prozent erhöhen. Das finden wir nicht richtig.

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