Mehr als Strandkörbe und Flugzeuge

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07. Mai 2013, 09:45 Uhr

Schon vor vielen Jahrzehnten eroberten Erfindungen aus Mecklenburg-Vorpommern die Welt. Dass der erste Strandkorb in Rostock gebaut wurde, ebenso Düsenflugzeug und Schleudersitz, ist bekannt. Das Strudelrad für Waschmaschinen, das später in der legendären WM 66 für Wasserwirbel sorgte, stammt von hier – genauso wie ein Tauchsieder mit thermischer Abschaltung. Oder Oskar Picht aus Pasewalk, der eine Schreibmaschine mit der Braille-Schrift für Blinde baute. Oder Alexander Behm aus Sternberg, der das Echolot erfand. Otto Lilienthal und Ernst Alban sind bekanntere Namen, die mit technischen Neuerungen aus dem Nordosten verbunden sind.

In jüngster Zeit kommen aus anderen Bundesländern viel mehr Patentanmeldungen als aus MV. Für 2012 stehen in der Statistik des Deutschen Patent- und Markenamtes in München 180 Erfindungen von hier. Bayern und Baden-Württemberg dagegen brillieren jeweils mit über 14 000. Aber auch hierzulande haben Wissenschaftler und Techniker mit ihren Neuerungen Erfolg. Einige ihrer Arbeiten stellt diese Serie vor.

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