Mautgebühren in den Alpen: Nebenstrecken lohnen selten

Auf dem Weg in den Süden ist auf vielen Transitstrecken durch die Alpen mit Mautgebühren zu rechnen. Eine Alternative zu den Hauptverkehrsstraßen sind Nebenstrecken: Allerdings will das Ausweichen gut überlegt sein, meint der ADAC.

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06. Juni 2009, 01:06 Uhr

München (dpa/tmn) - Wer die Alpen per Auto passieren will, wird zur Kasse gebeten. Zwischen München und dem Aostatal beispielsweise kommen so bis zu 50 Euro zusätzliche Mautgebühren zustande, wie der ADAC in München mitteilt.

Die Nutzung der Großglocknerstraße schlägt mit 28 Euro zu Buche. Für den Felbertauerntunnel sind für zwei Fahrten 20 Euro zu zahlen. An der der Tauernschleuse mit Autoverladung werden 17 Euro fällig, am Lötschbergtunnel sind es 13 Euro. Ob es sich lohnt, stattdessen besser auf eine Nebenstrecke auszuweichen, sollten sich Autofahrer aber gut überlegen. Höhere Spritkosten, längere Fahrtzeiten und unter Umständen häufige Geschwindigkeitsbegrenzungen lassen vermeintlich naheliegende Alternativen häufig gleich deutlich weniger attraktiv erscheinen.

Überlegenswert ist dem ADAC zufolge dagegen der frühzeitige Kauf eines Video-Maut-Tickets, mit dem sich das unter Umständen lange Warten an Mautstellen vermeiden lässt. Sie werden für den Brenner für 8 Euro, für die Tauernautobahn für 9,50 Euro, die Pyhrnautobahn (Bosruck- und Gleinalmtunnel) für 12 Euro sowie für den Arlberg für 8,50 Euro angeboten.

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