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19. November 2017 | 09:22 Uhr

Martinimarkt-Fieber 2011 in Parchim

vom

svz.de von
erstellt am 06.Nov.2011 | 07:43 Uhr

Parchim | Wer Sonntag, Sonnabend oder bereits am Freitag seinen Besuch auf dem diesjährigen Martinimarkt in der Kreisstadt absolviert hat, dürfte begeistert gewesen sein: Wohin das Auge auch blickte, überall Karussells, gemütliche "Buden", an denen man den kleinen und großen Hunger stillen konnte, gut aufgelegte Wirte an Zapfhähnen und Fahrgeschäfte, an denen diverse Hauptgewinne abgeräumt werden konnten. Über allem leuchtete in buntem Neon das Riesenrad und erstmals in diesem Jahr Europas größter mobiler Kettenflieger.

Wahre Heerscharen von Besuchern flanierten vor allem am Samstag und Sonntag und hier insbesondere in den Abendstunden über den Markt. 19 000 Quadratmeter misst das Areal und es ist wieder so gut sortiert, dass es nicht schwer fällt, sich zurecht zu finden.

Wer bisher noch keine Gelegenheit für eine Stippvisite hatte, dem sei gesagt, es ist noch nicht zu spät: Auch am heutigen Abschlusstag erwarten die 72 Schausteller auf Westmecklenburgs größtem Martinimarkt noch einmal jede Menge Besucher. Wenn es wieder Tausende werden, wie an beiden Wochenendtagen, dann könnte "Martini 2011 " neuer Rekordhalter in punkto Besucherzahlen werden. Wer kommen möchte, sollte sich so einrichten, dass er auf dem Platz ist, wenn das große Feuerwerk gezündet wird. Punkt 20 Uhr wird es soweit sein.

Doch nicht nur die Stadt Parchim als Veranstalter und die Schausteller hatten an den bisherigen drei Tagen alle Hände voll zu tun: Mit vielen Einsatzkräften war auch die Polizei vor wieder Ort, um das Treiben auf und rund um den Festplatz abzusichern. Bis gestern Mittag waren im Zusammenhang mit der Veranstaltung eine Ordnungswidrigkeitenanzeige, drei Verkehrsunfälle mit einer leicht verletzten Person sowie vier Strafanzeigen wegen Körperverletzung bzw. Bedrohung aufgelaufen. Insgesamt fünf Personen waren hierbei verletzt worden. Ursache bei den letzten Delikten war laut Polizei übermäßiger Alkoholgenuss. Was durchaus schade ist, denn Parchims Martini markt muss man sich nicht schön trinken. Er ist der vorwinterliche Höhepunkt in der Region, den man einfach nur genießen kann.

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