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23. November 2017 | 14:21 Uhr

Splitter : Martensmann soll Brauchtum werden

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Eine Tradition ist es seit Jahrhunderten, nun soll es auch ein Kulturerbe werden: der Besuch des Martensmanns in Rehna. Womöglich seit 1227 übernachtet der Martensmann auf seiner Reise von Lübeck nach Schwerin bereits in Rehna. Der Überlieferung nach brachte er im Auftrag der Lübecker Kaufleute dem Herzog zu Schwerin ein Fass Wein. Heute ist aus dem Besuch ein großes Volksfest geworden. Mehr als zwei Jahrzehnte nach der Wiederbelebung pflegen Schönberg, Rehna und Schwerin diesen Brauch wieder. Um das zu bewahren, hat die Stadt Rehna auf Initiative des Landkreises die Sicherung des Martensmannfestes als Mecklenburger Brauchtum mit Eintrag in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes beantragt. Den Antrag hat Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg natürlich im Deutschen Haus von Rehna unterschrieben. „Mit dieser Initiative wird das Engagement der Stadt gewürdigt“, sagt Oldenburg. Das Deutsche Haus gilt nachweislich als Übernachtungsstätte für den Lübecker Boten.

 

Das Gewerbegebiet Nord wächst weiter

Das Gewerbegebiet Nord in Rehna ist endlich fertig. Das Gebiet sei komplett erschlossen, sagt Bürgermeister Hans-Jürgen Oldenburg. 1,2 Millionen Euro hat die Stadt in das Areal investiert. Eine stolze Summe, die höher ausfiel als gedacht. Bei Arbeiten wurde eine Altdeponie gefunden. Zwar gehen von dem Hausmüll keine Gefahr für die Umwelt aus, doch ein Regenauffangbecken musste verlegt wurden. 180 000 Euro kostete das zusätzlich.

Mit der Erweiterung von Rehna Nord wächst die Gewerbegebietsfläche auf 68 Hektar. Dort produzieren bereits 14 mittelständische Unternehmen aus Nahrungsmittelindustrie, Kunststoffverarbeitung und Metallbau. 180 Menschen arbeiten hier. Eine Entwicklung, die durch die günstige Lage zwischen A 20 und A 24 begünstigt wird.

Interessenten für die neuen Flächen gibt es bereits. Unter anderem soll hier ein modernes Recyclingzentrum entstehen.

 

Die Schule in Rehna ist eine Ganztagsschule.
Die Schule in Rehna ist eine Ganztagsschule.
 

Schule bereitet auf Berufsleben vor

In der Regionalen Schule mit Grundschule „Käthe Kollwitz" in Rehna ist seit 2003 eine Ganztagsschule, in der derzeit 400 Schüler lernen. Das Einzugsgebiet erstreckt sich über Königsfeld bis nach Wedendorf und Carlow.

Die Schule legt großen Wert darauf, ihre Schützlinge auf das Berufsleben vorzubereiten. In Klasse 7 steht der Berufswahlparcours an, in Klasse 8 und 9 die Praxislerntage.

 

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