zur Navigation springen

Splitter : Mansfelder Verein nimmt sich literarischen Erbes von Gottfried Benn an

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

svz.de von
erstellt am 02.Mai.2016 | 11:17 Uhr

Der Dichter Gottfried Benn (1886-1956) ist wohl der bekannteste Bürger von Mansfeld, auch wenn der Pfarrerssohn schon kurz nach seiner Geburt den Ort verließ. Der Arzt gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter der literarischen Moderne. Erstmals bekannt wurde er mit seinen Morgue-Gedichten, die mit herkömmlichen poetischen Traditionen radikal brachen und in die sehr stark Eindrücke aus seiner Tätigkeit als Arzt einflossen. Gegen Ende seines Schaffens fand er in der jungen Bundesrepublik ein neues, stetig wachsendes Publikum. Der Gottfried-Benn-Verein, der aktuell 24 Mitglieder aus mehreren Bundesländern umfasst, widmet sich seit einem Jahrzehnt der pflege seines nicht nur literarischen Andenkens. So wurde an seinem Geburtshaus eine Erinnerungstafel angebracht und eine kleine Benn-Sammlung zusammengetragen. Am 23. Juli um 14.30 Uhr lädt der Verein in Mansfeld wieder zu einer Lesung mit Musik ein.

 

Sonnenenergie wird eingefangen

Der Solarpark Weitgendorf mit einer Nennleistung von 8,6 Megawatt hat Telschow-Weitgendorf über die Prignitz hinaus in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. Die mehr als 15 Hektar große umzäunte Anlage zwischen den beiden Ortsteilen zieht sich beiderseits der Autobahn A 24 entlang und gehört zu den größten derartigen Anlagen in der Region. Die Strommenge aus dem Solarpark Weitgendorf reicht aus, um den jährlichen Bedarf von rund 2500 Haushalten mit „grünem Strom“ zu decken. Die Anlagen entstanden auf zuvor landwirtschaftlich genutzten oder brachliegenden Flächen. Etwa 35 000 Photovoltaikmodule wurden auf den Arealen verankert.

Ein Heckenstreifen grenzt den Solarpark gegenüber den benachbarten Äckern und weiteren Flächen ab. Damit passt sich die Anlage besser in die Umgebung ein. Zudem beeinflusst sie für die Einwohner von Weitgendorf und Telschow weniger das Ortsbild.

 

Ohne Feuerwehrverein läuft wenig in Sagast

Ob Skatturnier oder Osterfeuer, ohne den Verein Freiwillige Feuerwehr Sagast und die Kameraden der Wehr geht wenig im Leben des Ortes. Die inzwischen rund 40 Mitglieder organisieren eigene Veranstaltungen und helfen anderen Vereinen und Gruppen dabei, ihre Ideen umzusetzen. Auch bei der Ortsverschönerung von Pflegeaktionen an Grünanlagen bis zu zahlreichen Umgestaltungsaktionen. Auch bei kleinen Abrissarbeiten griffen die Mitglieder schon zu. Der Verein wurde im Jahr 2000 gegründet war der erste seiner Art im Amt Putlitz-Berge. Er fand inzwischen zahlreiche Nachahmer wurde bereits gegründet. Neben der Förderung von Kultur und Geselligkeit in der Dorfgemeinschaft widmet er sich auch der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes und ihrer Mitglieder. Deren zeitintensives Wirken und der hohe persönliche Einsatz für die Sicherheit der Sagaster Einwohner wird jährlich mit der Gestaltung eines großen Feuerwehrballs gewürdigt.

 

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen