Mangelhafter Asphalt auf B 167

Deckschicht des fertigen ersten Bauabschnitts in Dabergotz wird erneuert

svz.de von
18. August 2016, 18:36 Uhr

Die Hiobsbotschaften rund um den Bau der Bundesstraße 167 in Dabergotz (Ostprignitz-Ruppin) reißen nicht ab. Erst kam es zu Bauverzögerungen, dann zu Problemen mit dem Schulbusverkehr. Nun muss der fertige Asphalt im ersten Bauabschnitt noch einmal komplett ausgetauscht werden.

Das bestätigte gestern Jürgen Franke vom zuständigen Landesbetrieb Straßenwesen auf Nachfrage. „Die Deckschicht ist mangelhaft“, erklärte Franke die Gründe. Auf der Internetseite des Amtes Temnitz gibt es konkretere Informationen: Aufgrund „eines Materialfehlers im Asphaltmischgut“ muss die Straße im ersten Bauabschnitt nochmals gefräst werden, heißt es dort. Das sei notwendig, um die dauerhafte Qualität des Asphalts zu gewährleisten. Laut Jürgen Franke ist dem Landesbetrieb nicht bekannt, wie hoch die dadurch entstehenden Mehrkosten sind. Sie gehen zulasten der ausführenden Firma, erklärte er. Fest stehe aber, dass es dadurch nicht zu einer erneuten Bauverzögerung auf der Bundesstraße 167 kommen wird.

Doch die Anlieger müssen durchaus mit Einschränkungen rechnen. Die Temnitzer Verwaltung informiert auf ihrer Internetseite über die nächsten Schritte. Demnach ist bis zum kommenden Donnerstag, 25. August, immer wieder mit Beeinträchtigungen für die Dabergotzer zu rechnen.

Die Fräsarbeiten im ersten Bauabschnitt sollen heute bereits fertig sein. Der Einbau einer neuen Asphaltschicht für diesen Teil der Straße ist für Mitte nächster Woche geplant. Die Straße kann dann aber noch immer nicht befahren werden.

Jürgen Franke zufolge wird die Einmündung der Bundesstraße 167 zur Kreisstraße 6808 voraussichtlich am 27. August wieder für den Verkehr freigegeben – „vorausgesetzt, der Asphalteinbau wird nicht durch Witterungseinflüsse verzögert“. Anschließend wäre das Gewerbegebiet Temnitzpark ohne Umwege erreichbar.

Die Ortsdurchfahrt in Dabergotz der B 167 bleibt laut dem Landesbetrieb Straßenwesen dennoch bis zum Ende aller Bauarbeiten gesperrt. Mitarbeiter Franke rechnet nach jetzigem Stand damit, dass am 30. September 2016 endlich alle Nacharbeiten erledigt sein werden.  

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