zur Navigation springen
Neue Artikel

20. November 2017 | 13:08 Uhr

Mangelernährung bei Senioren wieder gestiegen

vom

svz.de von
erstellt am 16.Mär.2012 | 09:44 Uhr

Im vergangenen Jahr sind nach Angaben der Krankenkasse DAK erneut mehr ältere Menschen wegen Mangelernährung versorgt worden. 2011 wurden 21 484 Krankenhausbehandlungen mit einer solchen Diagnose abgerechnet, wie die Krankenkasse mitteilte. Das seien über 4 400 Fälle mehr gewesen als 2010.

Die wichtigsten Fragen und Antworten:

Was ist Mangelernährung?

Wenn ein Mensch nicht genügend Nährstoffe zu sich nimmt oder sich unausgewogen ernährt, leidet sein Körper darunter. Experten unterscheiden dabei zwischen der „quantitativen Mangelernährung“ und der „qualitativen Mangelernährung“. Bei der „quantitativen Mangelernährung“ nimmt der Betroffene weniger Kalorien zu sich, als er braucht. Die „qualitative Mangelernährung“ beschreibt einen Mangel an Eiweiß, Vitaminen und anderen Nährstoffen.

Wie äußert sich eine Mangelernährung?

Zunächst treten eher unspezifische Symptome auf. Betroffene sind oft antriebslos, müde, blass und schwach. Manche haben auch brüchige Nägel und eine trockene, schuppige Haut. Deutlichere Alarmsignale sind ein ungewollter Gewichtsverlust und der Abbau von Muskelmasse. Außerdem arbeitet das Immunsystem nicht mehr so gut. Betroffene stecken sich häufiger mit Infektionen an, Wunden heilen langsamer.

Was sind die Ursachen?

Manche Betroffene essen nicht genügend oder unausgewogen. Ein anderer Grund kann sein, dass der Körper die Nährstoffe nicht richtig verarbeiten kann. Eine große Rolle spielt auch der generelle Gesundheitszustand. Manche Infektionen erhöhen beispielsweise den Energiebedarf oder hemmen die Nährstoffaufnahme im Körper.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen