Fragen an die Bürgermeisterin : Manche Wünsche offen

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Gudrun Lübbe zwischen Hoffnung und Skepsis

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17. März 2016, 11:54 Uhr

Gut Ding will Weile haben, aber irgendwann schwinden die Hoffnungen. So auch bei der Zölkower Bürgermeisterin Gudrun Lübbe. „Unsere Gemeindestraße von Groß Niendorf nach Mestlin benötigt dringend eine Sanierung, doch stets heißt es von übergeordneter Stelle nein, so auch für das laufende Jahr“, sagt Lübbe. Doch ohne die Fördermittel geht es nicht, weder für Zölkow noch für die Nachbargemeinde Mestlin, die ebenfalls an der Sanierung stark interessiert ist. „Loch an Loch und hält doch“, könnte man hier sagen, eigentlich ist die Fahrbahn unzumutbar für die Kraftfahrer.

Ein weiterer Wunsch ist die Schaffung eines Radweges von Zölkow entlang der B 392 bis zur Groß Niendorfer Straße. Auch hier geht es um die Sicherheit, doch noch sind manche Hürden zu nehmen.

Insgesamt jedoch kann die Bürgermeisterin den vergangenen Jahren auch Gutes abgewinnen. „Die Infrastruktur hat sich deutlich verbessert, die Straßen in unseren Orten sowie die Gehwege und Beleuchtungen konnten verbessert werden. Es gibt etliche Vereine und wir haben auch viele Gewerbetreibende in unserer Gemeinde“, sagt Gudrun Lübbe, die seit 1999 Gemeindeoberhaupt ist.

Nicht zufrieden kann sie mit der Finanzpolitik sein, die ständige Anpassung der Grundsteuern A und B an den Landesdurchschnitt ist eine Schraube ohne Ende. Die Kreis- und Landeskassen füllen sich, den Kommunen dagegen fehlt das Geld. Positiv sieht Lübbe die Fusion mit Groß Niendorf, die frühere enge Zusammenarbeit zahlt sich aus und man ist auf gutem Wege.
54 Kinder unter sechs Jahren leben in der Gemeinde und würden eine eigene Kindereinrichtung gut füllen, zumal sich auch für das laufende Jahr Kindernachwuchs andeutet. Doch mit Hinweis auf freie Plätze in Nachbargemeinden wurde die Schaffung einer eigenen Einrichtung bislang nicht genehmigt.

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