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Splitter : Malie – moderne Fertigung von Matratzen

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Die richtige Matratze ist eine Grundvoraussetzung für erholsamen Schlaf und auch für einen gesunden

Rücken. In diesem Sinne produziert die Malie Mecklenburgisches Matratzenwerk GmbH in Warin Matratzen für jeden Anspruch. Das Unternehmen im Wariner Gewerbegebiet bietet auch einen Werksverkauf an. Hier ist unter anderem Hariett Blunck (58) die kompetente Beraterin in Sachen Schlafunterlage. Sie ist die Entscheidungshilfe für die Kunden, bietet doch Malie eine breite Palette von Federkern-, Taschenfederkern-, Schaumstoff-, Latex- (mit Natur- oder Synthetik-Latex) und Matratzen mit Füllungen aus Naturfasern. Dazu kommen verschiedenste Lattenroste.

Malie gibt es schon seit den 1930er-Jahren. Ursprünglich in Wismar ansässig, wo sich das Unternehmen aber nicht erweitern konnte. Die besten Bedingungen fand Malie dann im Gewerbegebiet in Warin, wo es seit 1994, nach der Privatisierung, heimisch wurde. Hier entwickelte sich das Werk zu einer der modernsten Fertigungen in Sachen Matratzen in ganz Deutschland. Malie beschäftigt 120 Mitarbeiter, arbeitet auftragsbezogen, produziert maximal 1200 Matratzen pro Tag und hat einen eigenen Fuhrpark. Die Kundschaft setzt sich aus Fachhändlern zusammen, die aus Deutschland, China, Südkorea, Japan, Russland, Österreich, der Schweiz und Dänemark kommen. Malie zeigt das Sortiment auch auf Möbelmessen, am wichtigsten ist die in Köln.

Unternehmer des Jahres: Landrätin Kerstin Weiss zeichnet den Wariner Frank Wobser aus.
Unternehmer des Jahres: Landrätin Kerstin Weiss zeichnet den Wariner Frank Wobser aus. Foto: Rump
 

Handwerk von A bis Z und Unternehmer des Jahres

Von Autowerkstatt bis Zimmerei, dazwischen Bootsbau, Fleischerei und eine ganze Palette weiterer traditioneller wie neuer Gewerke – das Handwerk in Warin und den Ortsteilen reicht von A bis Z. Und in dessen Reihen gibt es auch einen, der in diesem Jahr eine besondere Würdigung erfuhr: Frank Wobser, Geschäftsführer der Sanitär- und Heizungsbau-

Firma Horst Jeske, wurde im Februar im Schloss Hasenwinkel zum Unternehmer des Jahres 2015 in Nordwestmecklenburg gekürt.

Er hatte 1991 in der Wariner Firma eine kaufmännische Ausbildung begonnen und war langfristig auf seine neue Aufgabe vorbereitet worden. Gegründet worden war sie Anfang 1990 von Monika und Horst Jeske. Die wuchs schnell, als im Juli des gleichen Jahres die Produktionsgenossenschaft des Handwerks (PGH), die seit 1958 bestand, ihre Liquidation anmeldete. Mehr als 60 Handwerker und Angestellte fanden nahtlos einen neuen Arbeitsplatz. Im Januar 2008 übergab Jeske die Firma an Wobser. Heute hat sie 130 fest angestellte Mitarbeiter, je nach Auftragslage kommen noch 40 bis 60 hinzu. Die meisten wohnen im Umkreis von 25 Kilometern. Die Großbaustellen – Gewerbe- und Industriebauten, Krankenhäuser und Pflegeheime, Schulen und Wohnhäuser – befinden sich entlang der gesamten Ostseeküste, in Hamburg, Lübeck, Kiel oder Berlin, aber genauso in der eigenen Region. Er führe die Firma so weiter, wie sein Ziehvater Horst Jeske es ihm vorgelebt hat, betont Frank Wobser immer wieder.

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