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16. Dezember 2017 | 21:48 Uhr

Splitter : Maler und Autorin – das passt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 17.Feb.2016 | 13:57 Uhr

„Zu zweit geht es leichter“, sagen Ursula Kramm Konowalow und Harms Cyrill Bellin unisono. Als sich die Lyrikerin und der Maler Ende 2011 bei einer Lesung im Perleberger Antiquariat kennen lernten, wuchs die Idee einer Künstlergemeinschaft. Harms Bellin, der 1996 aus Hamburg nach Mankmuß kam, hatte auch die Räumlichkeiten für ihre Ideen. Für seine großflächigen Bilder hatte er den ehemaligen Kuhstall am Wohnhaus hergerichtet. Es entstand die Galerie E.r.o.s.a. Die Künstlerin, die 1983 in die Prignitz kam, ist die treibende Kraft in dieser Gemeinschaft. Er malt die erotischen Bilder, sie schreibt dazu die passenden erotischen Texte. In ihrer Galerie laden sie im Jahr vier- bis fünfmal zu einer Veranstaltung ein. Ursula Kramm Konowalow war es auch, die beim Kulturamt des Landkreises die Idee vortrug, dass sich auch die Prignitz an der bundesweiten Aktion „Offene Ateliers“ beteiligt. „Man muss es einfach selbst machen und man braucht einen langen Atem dafür“, sagt Kramm Konowalow, die bemüht ist, die Künstler und Gastronomie aus der Prignitz zu vernetzen. Und für sich selbst haben sie den Wunsch, die Galerie winterfest zu machen und über die Prignitz hinaus, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Feierliche Übergabe der Ortsdurchfahrt
Feierliche Übergabe der Ortsdurchfahrt
 

Ein Dorf kämpft um seine Ortsdurchfahrt

Sie ließen nichts aus, um endlich eine anständige Ortsdurchfahrt zu bekommen. Bürgerversammlungen, Gespräche mit Landespolitikern, die sie in die Pflicht nahmen, Proteste. Die Mesekower kämpften jahrelang um eine Erneuerung der knapp einen Kilometer langen Landesstraße durch ihr Dorf. Besonders die Löcknitzbrücke war ein Nadelöhr. Als im Jahr 2011 alles in trockenen Tüchern war, hatte das Land auf einmal kein Geld mehr. Das war dann aber 2014/2015 doch wieder da. Und am 14. April 2015 wurde die schöne, ruhige und breite Ortsdurchfahrt in Mesekow übergeben. Da wackelt jetzt keine Tasse mehr im Schrank.

Einmal im Jahr ist Mankmuß viel zu klein

An so einem Tag ist Mankmuß einfach zu klein. Die Rede ist vom Kartoffel- und Kürbisfest mit Traktortreffen. Traditionell lädt der Bürgerverein Mankmuß 2001 unter Federführung von Doreen Göseke zu diesem geselligen Vergnügen ein. Und dann bekommt man in dem kleinen Prignitzdorf kein Bein mehr an die Erde. Der Zuspruch wird immer größer. Vergangenes Jahr kamen rund 750 große und kleine Gäste aus nah und fern. Dieses mittlerweile traditionelle Fest ist auch immer eine Gelegenheit für die Dorfgemeinschaft, einmal im Jahr etwas gemeinsam auf die Beine zustellen. Und natürlich – wie sollte es anders sein – sind die Kartoffelpuffer der Renner. Da ist immer Schlangestehen angesagt.

Während es sich die einen schmecken lassen, bewundern die anderen die Trecker-Oldies. Vereinsmitglied Rudi Drews zeichnet dafür verantwortlich, lädt die Oldtimer-Freunde ein. Und in diesem Herbst macht der Verein das Fest-Dutzend voll.

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