Luise weint, aber sie ist weiter

<strong>'Du kannst da nicht so lahm daherlatschen',</strong> gab Heidi Klum unserer Luise zuletzt  mit auf den Weg. In der gestrigen Folge gabs gleich den dreifachen 'Laufsteg', aber die Rostockerin hats gepackt und bekam dieses Foto - eine Runde weiter! <foto>ProSieben/Oliver S. </foto>
"Du kannst da nicht so lahm daherlatschen", gab Heidi Klum unserer Luise zuletzt mit auf den Weg. In der gestrigen Folge gabs gleich den dreifachen "Laufsteg", aber die Rostockerin hats gepackt und bekam dieses Foto - eine Runde weiter! ProSieben/Oliver S.

svz.de von
22. März 2013, 09:49 Uhr

Auch mich hat es erbost, dass Heidi Klum unserer Luise nach ihrem Catwalk-Auftritt vor einer Woche mehr Bewegung und gesunde Kost verordnete, "sonst kannst du nicht mithalten in der großen Liga". Ja, soll denn aus dieser hübschen 1,82-erin mit den kaum zu beanstandenden Maßen 84-64-93 eine neue Kate Moss zu ihren dürrsten Zeiten werden? Abgemagerte Mannequins sind doch längst out!

Komische Woche, totales Heimweh

Und dann schlägt bei Luise auch noch erbarmungslos das Heimweh zu. Mich hat es gedauert, sie gestern während der "Runway Edition", in der vierten von 14 Episoden der aktuellen "Germany’s next Topmodel"-Staffel, bitterlich weinen zu sehen. Und ich stellte mir unwillkürlich die Frage: War es das jetzt, bleibt "Lou Willow", wie sie sich auf Facebook nennt, erneut auf der Strecke? Denn schon 2011 befand sich die nunmehr 18-Jährige bei GNTM unter den Top 30, schied damals aber wegen des Drucks und ihrer Kamera-Antipathie freiwillig aus.

Doch die Modelmama hatte die Rostockerin ja schon vor einer Woche wieder aufgebaut ("Du hast eine Riesenchance hier") und fand abermals die richtigen Worte. Als Luise unter Tränen gestand, es falle ihr schwer, dass sie nicht so oft mit ihrer Familie telefonieren könne, entgegnete die Klum "Aber jetzt sind wir doch deine Familie" und nahm sie in den Arm.

Am Ende wurde alles gut, gab es wieder ein Foto für die angehende Krankenschwester - nächste Runde erreicht.

Und das, obwohl diesmal gleich dreifach die von ihr ungeliebten Schreit-Übungen anstanden. Zudem fanden die Stationen "Sexy Walk", "Prêt-à-porter Walk" und "Haute Couture Walk" teilweise nicht auf dem Laufsteg statt, sondern unter erschwerten Bedingungen. So auf einem die Botschaft "Gott liebt alle" verkündenden, bunt bemalten Kunstberg aus Lehm, Stroh und Heuballen namens Salvation Mountain mitten in der Colorado-Wüste.

Los ging’s nach der Erwärmung auf der Anreise im US-Schulbus (!) unter Regie von Supermodel Irina Shayk, der russischen Freundin von Fußball-Star Cristiano Ronaldo. Auf High Heels - also Schuhen mit Absätzen von zehn und mehr Zentimetern - im tiefen Canyon-Sand. Luise patzte: "Irgendwie war das nichts." Heidi Klum: "Das war lustlos!"

Doch unser Mädel berappelte sich - und wie! Als es, angeleitet von dem kanadischen Starmodel Jessica Stam, auf dem Salvation Mountain ernst wurde, machte Luise den Anfang und glänzte. "Wenn 10 das Beste wäre, würde ich dir ’ne 8 geben", lobte die Klum.

Exotisch gestylt und im roten Kimono - auch bei der endgültigen Entscheidung in Pazifik-Sichtweite unter US-Spitzenmodel Chanel Iman kam Luise gut zurecht.

"Diese Woche fing sehr komisch an, weil ich totales Heimweh hatte. Nachdem ich mit Heidi gesprochen hatte, ging es aber bergauf. Es war schön, Irina Shayk kennenzulernen. Sie ist einfach ein supertolles Model. Von ihr kann man sich wirklich eine Menge abschauen", so Luise. "Schade, dass ich es vor ihr am ersten Tag der Laufsteg-Woche ein bisschen verhauen habe." Dafür ist die Rostockerin aber

unter den letzten 13 der ursprünglich 25 Final-Mädchen!

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