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Drei Fragen an den Bürgermeister : Lob neben harter Kritik

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für Lübz – Goldberg – Plau

„Man kann Dörfer auch auf leisen Pfaden sterben lassen“

1. Was zeichnet Ihre Gemeinde aus?

Holger Klukas: Vielfalt und Zusammenhalt. Hier passiert viel und als Gemeinde sorgen wir dafür, dass dies erhalten bleibt, wo wir nur können. Es gibt in jedem Jahr eine Reihe fester Veranstaltungen, wobei nicht nur gefeiert wird. Es gibt einen Frühjahrsputz, diverse Angebote für Kinder, ein großes Gemeindefest, in das sich auch alle Vereine und die Feuerwehr einbringen, sowie Vorträge und Konzerte in der Kirche. Man kann nicht irgendetwas erwarten und nichts dafür tun. Nicht alles ist mit finanziellen Ausgaben verbunden.

2. Was sollte sich ein Besucher unbedingt anschauen?

Die Kirche, das dazugehörige Museum und die drei großen Seen, an denen es überall jeweils eine Badestelle gibt, die im Sommer gut besucht sind.

3. Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Dass er sich weniger mit sich selbst beschäftigt. Ich habe das Gefühl, dass Probleme aus den Gemeinden dort zu wenig ernst genommen werden. Besonders hervorheben möchte ich diesbezüglich die Südbahn, wo aus meiner Sicht alles schief gelaufen ist. Das Mittelstück herauszuschneiden ist totaler Wahnsinn! Wir bekommen es schon dadurch zu spüren, dass weniger Besucher zu uns kommen. Man kann die Dörfer auch auf leisen Pfaden sterben lassen. Schlimm ist, dass Fehler nicht eingestanden werden.

 

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