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18. Dezember 2017 | 07:56 Uhr

Schwerin : Leserbriefe zum Wildtierverbot im Zirkus

vom

Hier eine umfassende Übersicht über Zusendungen, die uns zu dem Thema erreichten.

svz.de von
erstellt am 02.Feb.2016 | 12:24 Uhr

Peter Bräuning

Das überraschende Durchwinken eines solchen Antrages einer kleinen Fraktion und die Annahme der großen bürgervertretenden Fraktionen bestürzt mich sehr. 

Dabei steht diese Entscheidung auf wackligen Füßen. Sie richtet sich gegen EU-Recht und verstößt gegen ein in Deutschland schon oft bestätigtes Grundrecht: Das Recht des Tierlehrers auf seine Berufsausübung. In allen mir bekannten Fällen haben deutsche Gerichte zugunsten der Wildtierhaltung im Zirkus entschieden und und somit lokale Fehlentscheidungen von Stadtverordneten berichtigt. Solange kein länderübergreifendes Wildtierverbot besteht, wird sich daran auch nichts ändern. Schwerin sieht sich durch diese Fehlentscheidung spätestens beim nächsten Gastspielgesuch, das es ablehnt, einer Klage ausgesetzt - und wird diese aller Voraussicht nach verlieren. 

Dies ist der rechtliche Aspekt. Gibt es einen moralischen? Ich meine ja. Zirkus ist ein altes Kulturgut. Heute wird es immer schwerer, einen großen Zirkus in Deutschland zu betreiben. Plätze werden oft an den Ortsrand verschoben, weil traditionelle Plätze anderweitigen Nutzungen, oft der Bebauung anheim fallen. Der Zirkus ist auf Werbung angewiesen und wenn man sich an früher erinnert, so ist es gewiß eine Kindheitserinnerung, überall Plakate zu entdecken, wenn ein Zirkus in die Heimatstadt kam. Diese Plakatierung wird dem Zirkus heute oftmals nur sehr eingeschränkt erlaubt, da Städte nicht selten die Werbung im öffentlichen Raum teuren Werbefirmen als Vorrecht verkauft haben. Erstaunlicherweise plakatieren aber gerade in Wahlzeiten die um die Wählergunst werbenden Parteien "wild", wie es dem Zirkus aber verwährt wird. So schlossen in den vergangenen Jahren bedeutende Zirkusunternehmen, darunter Willy Hagenbeck, Busch-Roland, Sarrasani, Barum, Fliegenpilz, alle Althoff-Unternehmen… Die Staatsunternehmen der DDR, Aeros, Busch und Berolina gibt es sowieso nicht mehr, allenfalls Unternehmen, die sich deren Namen bedienen. 

Ein großer Gegner des Zirkus ist das organisierte Vorgehen von unterschiedlichen Tierschutz-Organisationen. PETA ist dabei die Organisation, die am Ungerechtesten vorgeht. 

Zirkus ist traditionell eine Vorstellungsform von Artistik und Tierdressuren in einer Manege. Dabei unterstellen die Gegner, die Tiere seien schlecht gehalten oder würden zu ihren Dressuren gequält. Auch sei eine Haltung von solchen Tieren - egal ob in Zoo oder Zirkus - nicht "tiergerecht". Alle diese Punkte sind gewiß unrichtig. 

Kein Tier kann zu seiner Arbeit gezwungen werden. Der Tierlehrer erkennt die Möglichkeiten des Tieres durch seine ihm angeborenen Bewegungsabläufe und seiner Physiognomie. Er belohnt das Tier nur dann, wenn es in der Dressurgruppe seinen Platz findet und seine Tricks auf Zeichen oder Worte ausführt. Nie aber würde er ein Tier bestrafen, schlagen, an ihm Gewalt ausüben - denn ein ängstliches Tier würde nie in der Manege in einer Gruppe arbeiten können. Hierzu gibt es wunderbare akademische Literatur großer Kenner dieser Materie. Sie sind Zoologen, Verhaltensforscher, Tierpsychologen, wie Klaus Zeeb, Grzymek, Prof. Heider u.s.w. 

Große Dompteure, als Beispiel sei Rudolf Matthias genannt, haben im Lauf ihrer Karriere, nicht selten 70 und mehr Medaillen, Ehrenmitgliedschaften in Tierschutzvereinen und ähnliche Auszeichnungen für ihre humane Dressur erhalten. Haben die damaligen Organisationen geirrt? Ich meine nicht! Sie haben nur einen größeren Sachverstand bewiesen. 

In den letzten Jahren hat der Zirkus von den Tierschutzorganisationen gelernt. Er hat große Auslaufflächen für Wildtiere geschaffen. Kaum ein Tier steht in einem Käfig oder einer Box. Das ginge schon wegen bestehender EU-Richtlinien nicht. Die wenigen noch großen reisenden deutschen Zirkus-Unternehmen mit Wildtieren, allen voran Krone und Charles Knie, kämpfen einen Kampf gegen Windmühlen. Dabei werden sie von Organisationen wie PETA völlig zu Unrecht öffentlich beleidigt. Krone unterhält seit über 70 Jahren einen Gnadenhof für alte Zirkustiere - und hat dies in der Vergangenheit nie erwähnt. Es handelt sich dabei um ein großes bayrisches Gut, das in der Tat von der Familie Sembach-Krone nicht persönlich bewohnt wird, wo aber Mitarbeiter eine schier unglaubliche Zahl alter Tiere pflegt. Die Direktion betonte dabei, daß sie den Tieren dankbar sei und dies seit Generationen so handhabt. 

Ich habe in vielen Jahren als Besucher gelernt, daß etliche Tierlehrer liebevollst mit ihren Tieren umgingen, kenntnisreiche Pflege anbrachten, bei kranken Tieren schliefen, bedeutsame Beträge für Veterinäre ausgeben und eher mit Menschen "nicht so gut können". 

Bedenken muß man, daß kaum ein Tier in deutschen Zoos oder Zirkus Wildfänge sind. Sie entstammen Generationen von Tieren aus eben diesen Aufzuchten. In Frankreich gelang es - ich glaube - PETA vor einigen Jahren, Elefanten mit gerichtlicher Verfügung aus einem Zirkus "zu befreien". Es war tragisch, daß die Tiere eingeschläfert wurden und die "Tiergegner" dokumentierten das schulterzuckend: es sei immer noch besser für das Tier, tot zu sein, als in einem Zirkus zu leben. Diese Arroganz macht mich geradezu sprachlos. 

Dabei entspringen die "Gegner" einem merkwürdigen Gutmenschentum. Fertige Meinungen liegen Unterschriftsbereit in einem Bioladen aus - entschuldigen Sie, daß ich hier polemisiere: ich nutze selbst Bioläden! Eine solche vorbedachte Meinung muß bestimmt gut sein? Kaum setzt eine Welle von laktosefreier Nahrung ein, wird sie durch Veganer getoppt. Mit diesen "Modewellen" steigt die kurzfristige Akzeptanz der Befürworter eines Wildtierverbots. Auch Stadtvertreter meinen schnell, sich hier nicht die Hände schmutzig zu machen, wenn man die Position einmal besetzt. Aber: Nur wenige Menschen denken so. Meinungsumfragen zeigen immer wieder, daß eine Mehrheit der Deutschen nichts gegen Wildtiere im Circus hat und Dressuren gerne sieht. Es ist also geradezu eine Bevormundung, einiger weniger, hier ein Verbot erzielen zu wollen. 

Auch wenn es heute Zirkus ohne Tiere gibt, so ist doch kaum einer von ihnen ein wirklicher Zirkus. Der Cirque de Soleil ist eine besondere Form, die nur du Soleil alleine besetzt. Nahezu alle anderen Unternehmen, die in diese Bresche schlugen, waren erfolglos, Sie sind per Definition auch kein "Zirkus", sondern eher Akrobatik-Theater. Der Zirkus heißt so, weil er kreisrund ist und eine Manege vor amphitheatralisch angeordneter Sitzeinrichtung hat. Diese Manege braucht der Zirkus nur, um Pferde im Kreis laufen zu lassen. Nur so kann ein Voltigeur die Fliehkraft nutzen und perfekt auf ihnen arbeiten. 

Auch die Idee tierloser Vorführungen ist "uralt", so waren im chinesischen "Zirkus" (den man in China so nicht nennt - er war dort eine "Hundertshow") immer nur Akrobaten zu sehen. Doch all dies tut nichts zur Sache, wenn man den deutschen Zirkus als Kulturgut bewahren will. 

Ich hoffe auf eine baldige Einsicht der vielen Stadtvertreter, möglichst ehe sie einer teuren Klage unterliegen und sowieso aus rein moralischen Gründen.

Bernd Hähnel 

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Thema ist zu komplex für diesen Platz. Trotzdem ein paar kritische Anmerkungen.

Mit dem Zirkustierverbot auf städtischen Plätzen, haben sich Schwerins Stadtvertreter (die dafür gestimmt haben) ein Eigentor geschossen. Fast alle deutschen Städte, die solch ein Verbot aussprachen, mussten es wieder zurücknehmen. Aus dem einfachen Grund weil es keine Rechtsgrundlage dafür gibt. Schwarze Schafe gibt es in jeder Branche. Aber aufgrund eines Einzelfalles einen ganzen Berufsstand unter Generalverdacht zu stellen und daraus resultierend faktisch ein Berufsverbot zu erwirken, entbehrt jeglichem rechtsstaatlichen Grundsatz. Damit möchte ich aber nicht den im vergangenen Jahr in Schwerin gastierenden Zirkus V. ebenfalls als schwarzes Schaf bezeichnen. Dieser wurde und wird (wie alle Zirkusse) auf der Grundlage der "Leitlinien für die Haltung, Ausbildung und Nutzung von Tieren in Zirkusbetrieben oder ähnlichen Einrichtungen" (erlassen vom BM für VS, Ernährung und Lawi, Bonn 2005) und des Zentralregisters für Zirkustiere veterinärärztlich kontrolliert. Im Übrigen häufiger und strenger als jeder andere Betrieb. Die Zirkusbetriebe bemühen sich schon jetzt um Alternativen zu den städtischen Flächen, in dem sie auf Privatplätze ausweichen.

Interessant wäre zu wissen auf welche Initiative hin bzw. welcher Personenkreis die Fraktion der UB beauftragt hat, diesen Antrag einzubringen. Herrn Horn möchte ich sagen, dass ich sogenannte Wildtiere (die zum größten Teil in menschlicher Obhut geboren und aufgewachsen sind, bis auf wenige Elefanten als Wildfänge) im Zirkus nicht zu meiner Belustigung sehen will. Sondern ich erfreue mich an der Schönheit, Eleganz, Kraft und Intelligenz der Tiere und nicht zuletzt an dem typischen Tiergeruch, den mir kein TV-Gerät bieten kann. Lohnenswerte Aufgabe der Fraktion der UB in Schwerin wäre es, sich um notleidende, gequälte und misshandelte Menschen, statt um Zirkustiere, denen es angeblich so schlecht geht, zu kümmern. Das sich die selbsternannten Tierschützer und -rechtler von PETA darüber freuen, kann ich verstehen. Erklärtes Ziel dieser Leute ist, mit denen keine sachliche und fundierte Diskussion möglich ist, zuerst die Tiere aus den Zirkussen (die dann keine mehr sind, sondern Varietès) zu vertreiben, danach sind die Zoo`s dran. Wenn sie das geschafft haben, können sich die Haustierbesitzer über diesbezügliche Aktionen freuen.

Fatalerweise erinnert mich das an eine "Bewegung" in Deutschland, deren Namen ebenfalls mit einem P beginnt und mit A endet. Die gehen aber nicht gegen exotische Tiere im Zirkus vor, sondern gegen (in deren Augen) "exotische" Menschen in diesem Staat.

Pamela Lüdeke aus Andechs, Oberbayern

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin so glücklich und dankbar, dass die Stadt Schwerin das Zeigen und Auftreten von Wildtieren in Zirkusse nicht mehr erlaubt. Es ist an der Zeit, dass dieser Verbot in ganz Deutschland ausgesprochen wird. Die Schweriner dürfen sich stolz nennen, nicht meh als Mittäter einer grausamen Tradition gesehen zu werden.

Eveline Hartneck, Leutkirch im Allgäu

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Entscheidung. Wir sollten nicht den alten Zeiten nachtrauern, in denen arme Tiere zur Unterhaltung der Menschen da waren, sondern uns freuen, dass jetzt neue tier- und menschenwürdigere Zeiten anbrechen. Bestimmt kann man einem Kind so auf  gute Art erklären, warum der Löwe jetzt nicht mehr durch den Feuerreifen springen muss.

Edgar Utschick

Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Enttäuschung über Ihre Reportage zu o.g. Thema ist grenzenlos. Unabhängige Institutionen wie z.B. die Deutsche Tierärztekammer haben auf wissenschaftlicher Basis nachgewiesen, dass Wildtierhaltung im Zirkus Tierquälerei bedeutet. Warum informieren Sie sich nicht umfassend, bevor Sie solch eine offensichtlich einseitige Meinungsdarstellung veröffentlichen?

Damian Beisiegel

Sehr geehrte Damen und Herren, 

um ehrlich zu sein: ich finde den o. a. Artikel ziemlich einseitig und tierverachtend.
Warum wird hier nicht erwähnt, dass Tiere im Zirkus die meiste Zeit ihres Lebens auf dunklen LKWs, an Ketten fixiert und in engen Käfigen bzw. Gehegen verbringen? Warum wird nicht darüber berichtet, dass die Dressur oft von Gewalt und Zwang geprägt ist und die nicht artgerechte Haltung zu Verhaltensauffälligkeiten, Krankheiten und frühzeitigem Tod führen? Es ist allerhöchste Zeit, dass Städte Zirkusse mit Tieren nicht mehr unterstützen. Profit und Wirtschaftsinteressen dürfen keine Gegenargumente sein.

Neben dem Tierschutz sollte auch an die zahlreichen Kinder gedacht werden, die bei solchen Veranstaltungen den Eindruck gewinnen könnten, es sei in Ordnung Tiere mit Peitsche und Stock zu unterwerfen und zu demütigen. Kinderpsychologen warnen explizit davor, dass solche Erfahrungen verhängnisvolle Auswirkungen auf die soziale Entwicklung eines Kindes haben können. Kinder sollen lernen, die Gefühle und Bedürfnisse anderer Lebewesen zu respektieren- ein Zirkus MIT Tieren ist dafür der falsche Ort.

Ich freue mich, dass in Schwerin zukünftig nur noch Zirkusse mit Artisten und Clowns gastieren dürfen - denn das sind die echten Stars der Manege. 

Linda Tank, Möhnsen

Sehr geehrte Damen und Herren,

oh je...eine so große Zeitung schreibt einen so einseitigen und zudem nicht mehr zeitgemäßen Artikeln?

Das kann ich mir gar nicht vorstellen.

Kommentare wie:

"Dürfen jetzt nicht einmal mehr Kamele und Büffel gezeigt werden?“, fragt Petra Meier."

Wieso denn "nicht einmal mehr"? Weil es richtig ist, dass wir Tiere zu unserem Vergnügen dressieren?
Und weil es richtig ist, dass die nicht artgerecht leben dürfen?

Und das nur weil wir meinen dass das vergnügen ist.

Wie viel Spaß bringt einen ein Vergnügen wenn es auf Kosten von  unschuldigen, wehrlosen Tieren passiert?
Ich kann nicht glauben, dass es noch Menschen gibt die so eingefahren und hinterweltlich denken.

das ist unfassbar.

Ich hoffe es werden nach und nach alle Städte/Kommunen diesem Verbot nachgehen und es keine tierquälerischen Zirkus mehr gibt.

Matthias Rohringer

Sehr geehrtes SVZ-Team,

Ihren Artikel zum Verbot von Wildtieren im Zirkus habe ich mit großem Interesse gelesen. Schwerin geht hier mit gutem Beispiel voran - ein Beispiel, dem die Bundesregierung möglichst bald mit einem entsprechenden Gesetz folgen sollte. Die wirtschaftlichen Bedenken der Verbotskritiker sind zwar prinzipiell nachvollziehbar, allerdings dürfen meines Erachtens derlei Motive und Interessen niemals über dem Schutz und Ausbau von Tierrechten stehen.

Andrea Alexa-Lang

Ich beglückwünsche die Stadt Schwerin zu ihrer fortschrittlichen und humanen Entscheidung!

Wir leben weder im Mittelalter, noch entspricht die quälerische Haltung sozialer Lebewesen zur Belustigung von Leuten unseren ethischen Werten!

Danke und großartig! Ein Beispiel dem noch viele Städte folgen werden, wenn es dann auch mal dort angekommen ist, dass wir derartiges Leid nicht mehr dulden dürfen.

Daniela Knott, Gaimersheim

In Anbetracht meiner Überzeugung, dass überhaupt kein Tier zur Belustigung von Menschen benutzt werden sollte, kann ich die Entscheidung der Stadtvertreter nur begrüßen, dies zukünftig in Schwerin wenigstens Wildtieren zu ersparen. Die meines Erachtens egoistischen und beschämenden Äußerungen der Gegner des Verbotes zeigen, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten ist, bis ein Umdenken in allen Kreisen der Bevölkerung erfolgt ist.

 
Cornelia Fehrmann

Sehr geehrte Schweriner Stadtzeitung,

Ihr Artikel über das Verbot von Wildtieren im Zirkus war sehr einseitig.

Es wurde ua. nicht erwähnt das Tiere, die zumeist von Natur aus sehr aktiv sind, den überwiegenden Teil ihres Lebens in winzigen Transportkäfigen verbringen müssen; diese dürfen sie oft nur für die wenigen Minuten ihrer Darbietungen in der Manege verlassen. Elefanten werden Tag und Nacht an zwei Beinen angekettet, anstatt wie ihre Artgenossen in der Natur kilometerlange Wanderungen im Kreise ihrer Familie zu verbringen. In den Käfigen, Transportwagen und Zelten müssen die Tiere auf engstem Raum leben – weit entfernt von einem annähernd artgerechten Leben. Doch selbst diese Mindestanforderungen werden oft nicht erfüllt, da Zirkusse durch das ständige Reisen nur kurz an einem Ort verweilen und so etwaigen amtstierärztlichen Vollzugsmaßnahmen entgehen. So werden die Tiere ihrer natürlichen Bedürfnisse beraubt, was zu Schmerzen und Leide

führt: Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Weitere Folgen sind eine erhöhte Sterblichkeit bei vielen Tierarten und schwere Verhaltensstörungen. Schon dadurch, dass die Tiere einen Großteil ihres Lebens in Transportwagen verbringen, sind ihre Möglichkeiten, sich artgemäß zu bewegen, stark eingeschränkt. Angeborene Verhaltensweisen wie graben, klettern, schwimmen und sprinten werden permanent unterbunden. Während des Winters, also außerhalb der Saison, verbringen Tiere im Zirkus die meiste Zeit in Transportverschlägen oder in Scheunen; manche Tiere leben dann sogar in LKWs. Diese ununterbrochene Gefangenschaft auf engstem Raum hat schwerwiegende Auswirkungen auf den physischen und psychischen Zustand der Tiere. Elefanten beispielsweise erreichen im Zirkus durchschnittlich nur etwa die Hälfte ihrer natürlichen Lebensdauer. Bei den Überlebenden sind schwere Verhaltensstörungen, wie das symptomatische „Weben“ mit dem Kopf und dem Rüssel, weit verbreitet.

Den Betreibern der Zirkusse geht es nur um Profit und nicht um das Leid der Tiere.

Deshalb untersütze ich das Wildtierverbot in Zirkussen und möchte das Leid der Wildtiere im Zirkus beenden.

Michael Weiß, Paderborn

Hallo liebes SVZ Team,

über Medienberichte bin ich auf die Diskussion bezüglich eines möglichen Wildtierverbots gestoßen. Ich möchte hier nur kurz kundtun das ich ABSOLUT FÜR EIN VERBOT bin.

Stefanie Fietkau

Wir wollen keine Wildtiere mehr im Zirkus sehen. Die weltweit erfolgreichsten Zirkusse Cirque de Soleil und Roncalli, haben keine Tiere!! (Wildtiere)

Luisa Weber

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich musste bedauernd feststellen, dass Ihr Artikel sehr einseitig die Situation betrachtet. Denken Sie nicht, dass solch ein Verbot einen langen, sehr gut überdachten Prozess vor Beschlussfindung hatte?

Warum denn nicht mehr Clowns statt Löwen? Was spricht dagegen, außer dass die Sensationsgier der Besucher nicht mehr durch Tiere befriedigt wird? Warum sollten Tiere für uns Menschen leiden müssen?

Mia Heiartz aus Aachen

Wer Wildtiere wirklich liebt, sperrt sie nicht in enge Käfige, quält sie nicht durch lange Transporte in kleinen Anhängern und zwingt sie nicht zu Kunststücken, die ihrer Natur absolut widersprechen.

Meine Hochachtung und meinen Dank spreche ich den mutigen Verantwortlichen in Schwerin aus, die auch erkannt haben, dass ein Zirkus die Besucher nicht wegen der Wildtiere, sondern wegen eines kreativen Programms anlockt.

Je mehr das Thema "Belustigung durch Tierquälerei im Zirkus" in das öffentliche Bewusstsein tritt, desto mehr Zulauf werden Zirkusse wie Roncalli, FlicFlac usw. finden, weil die Menschen sich die geschundenen Kreaturen in "konservativen" Zirkussen nicht mehr ansehen wollen.

Die Stadt Schwerin wird weiterhin Anlaufpunkt von großen, kreativen Zirkussen sein - das empathische Umdenken bei den Bürgern ist in vollem Gange. Und die Tierqual-Zirkusse werden sich durch den öffentlichen Druck verändern müssen.

Dr. Alexandra Bechter aus Wiesbaden

Sehr geehrte Redaktion,

mit großem Interesse habe ich Ihren Bericht über das Verbot von Wildtieren im Zirkus in Schwerin gelesen.

Es kann sicherlich davon ausgegangen werden, dass noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine Attraktion wie der Zirkusauftritt wilder Tiere für großes Aufsehen und für ungewöhnliche Unterhaltung in Deutschland gesorgt hat. Im Jahr 2016 stehen den Menschen eine unvergleichlich größere Zahl an Unterhaltung und Attraktionen zur Verfügung. Viele Shows in einem Zirkus können nicht mehr so einfach faszinieren, denn die Konkurrenz ist so groß.

Hinzu kommt, dass heute wesentlich mehr über das Tier selbst bekannt ist. Dass die meisten Tiere unter den besten Bedingungen in Gefangenschaft leiden, ist heute einwandfrei bewiesen. Leider sind bei Zirkustierunterkünften so gut wie nie artgerechte Tierhaltungen auch nur ansatzweise vorhanden. Und es gibt eine Vielzahl an Zirkusattraktionen, die keinerlei Tierquälerei bedürfen.

Um so bewundernswerter ist es, dass Schwerin dieses Wissen nicht einfach verleugnet, sondern dementsprechend reagiert hat und den Tierschutz ernst nimmt. Mit gutem Beispiel geht Schwerin voran und es ist zu hoffen, dass viele deutsche Städte dem Beispiel folgen werden.

Meine Hochachtung vor dieser Entscheidung und ich bin sicher, Schwerin wird dies nie bereuen.

Astrid Graf

Sehr geehrte Damen und Herren,

Tiere gehören in keinen Zirkus. Sie werden geschlagen und gedemütigt, um vor einem dummen Publikum, die diese Quälereien nicht sehen, lachhafte Kunststücke vorzuführen.

Das ist nicht im geringsten artgerecht. Diese Tiere gehören in die Freiheit und nicht in einen Käfig oder Zirkuszelt. Bitte handeln Sie, diese „Tradition“ ist total veraltet.

Jörg Gaiser aus Baiersbronn

Es ist sehr begrüssenswert, dass Schwerin keine Flächen mehr für Zirkusse mit Wildtieren vergibt. Damit setzt die Stadt ein gutes Zeichen für den Tierschutz. Ich persönlich glaube nicht, dass deshalb kein Zirkus in der Stadt gastiert. Im Gegenteil - vielleicht entscheiden sich künftig die letzten Tierzirkusbetreiber, endlich in ihren Darstellungen auf Tiere zu verzichten, denn für (Wild)tiere ist der Zirkus alles andere als Spass, sondern eine Quälerei. Desweiteren entscheiden sich immer mehr deutsche Städte und Kommunen, Tierzirkusse zu verbannen. Es wäre allerdings wünschenswert, dass sich diesbezüglich endlich auf Bundesebene etwas tut, um Wildtierzirkusse endlich abzuschaffen, so wie es bereits in zahlreichen anderen europäischen und aussereuropäischen Ländern gehandhabt wird.

anonyme Mail

Es ist dunkel. Ein kleines Bärenjunges liegt eng an seine Mutter geschmiegt in einer sicheren Höhle. Plötzlich dieser Lärm. Was ist das? Das Bärenjunge hat Angst. Menschen mit brutalen Waffen stürmen hinein. Die Bärenmutter will ihr Kind beschützen. Sie richtet sich auf und brüllt die Menschen an. Vergeblich. Ein Schuss , und die Mutter sinkt zu Boden. Ein letztes zucken und sie ist tot. Das Bärenkind will fliehen. Panik überkommt es. Doch auch das ist sinnlos. Ein weiterer Schuss fällt, und das Bärenkind fällt sogleich betäubt  um. Als es wieder aufwacht ist es in einem Käfig. Es ist kalt und der fürchterliche Krach tut ihm in seinen Ohren weh. Diese Schmerzen soll es nun jeden Tag ertragen. Und es wird noch schlimmer. Eine grausame Zähmung und Dressur wird dem armen Tierchen angetan. Mit Stöcken geschlagen, solange bis es einen Handstand macht . Nur damit sich irgendwelche Menschen daran ergötzen können. Ein Eisenring wird ihm durch die Nase geschossen. So kann man es besser züchtigen. Es blutet , doch das scheint egal.

Wenn ihr geliebtes Kind hinfällt, und sich sein Knie aufschlägt, rennen sie sofort hin und beruhigen es. Stellen Sie sich nun einmal vor, grosse bewaffnete Wesen würden diese grausame Tat ihnen und ihrem geliebten Kind antuen? Wie würden Sie sich fühlen? Welche Angst und Wut käme in ihnen auf?

Also, warum wird das einem Tier angetan? Was haben wir dafon? Ist der Zirkusbesuch zu ende gehen sie nach hause in ihre gemütliche Wohnun. Doch der Bär liegt in einem Käfig der viel zu klein ist. Er leidet. Jeden Tag. Bis an sein Lebensende. Dabei wollte er nur in Ruhe sein Leben genießen.  Wir dringen in sein Theretorium ein. Woher nehmen Menschen sich das Recht? Wildtiere würden nie auf den Gedanken kommen uns soetwas anzutun.

Bitte. Lasst die Tiere ihr Leben so wie es die Natur gewollt hat.

Ulrike Schmitt

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist sehr zu begrüßen, dass Schwerin als erste Stadt in Mecklenburg-Vorpommern keine Flächen mehr an Zirkusse mit Wildtieren vermietet.

Statt dies zu loben und zu unterstützen, veröffentlichen Sie am 29.01.2016 einen äußerst einseitigen Artikel „Zirkustierverbot erregt Schwerin“, in dem diese Entscheidung kritisiert wird. Dass Wildtiere, bzw. Tiere zur Belustigung von Zirkussbesuchern herhalten müssen, ist absolut unzeitgemäß.

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt“ (Mahatma Gandhi).

 
Karin & Ralph Steinmann

Wildtiere haben im Zirkus nichts verloren! (Wild)Tiere sind nicht dafür da, der Bespaßung der Menschen zu dienen und Dinge tun zu müssen, die ihnen unter tierquälerischen Maßnahmen antrainiert wurden!

Hoffentlich bleibt die Stadt Schwerin bei Ihrem Verbot!

Mina Weidner

In ihrem Artikel über das Verbot von dem Auftritt wildtierhaltender Zirkusse in Schwerin stellen Sie meiner Meinung nach viel zu einseitig die Problematik und die Gründe des jüngst erlassenen Tierschutzgesetzes dar. Es wird kaum davon berichtet, wie Nilpferde in viel zu engen Wassertanks gehalten werden, die Tiere vernarbt sind durch die schlechte Behandlung und den Versuch ihnen sogenannte "Kunststücke" beizubringen und die Abnormalität der Haltung und Vorführung von Tieren, die normalerweise in freier Wildbahn leben würden, im allgemeinen. Stattdessen wird dem Leser durch Aussagen wie die des Künstlers Angelo Sperlichs, er wolle mit seinen geliebten Tieren nur die Zusschauer begeistern, oder Hinweise auf Gerd Böttger und die Sorge um seine Enkel, die am liebsten den Löwen sehen würden,  vermittelt, dass sie nun erheblich an Freude beim Zirkusbesuch einbüßen müssten. Da drängt sich mir unweigerlich die Frage auf: Kann man denn nicht auch oder GERADE ohne Qual von anderen Lebewesen eine Vorstellung genießen? Und sollte nicht auch genau das den kleinen und großen Zuschauern, die oft nicht über die grauenhafte Haltung der achsolustigen Tiere unterrichtet sind, suggeriert werden?

Eine Zeitung sollte meiner Meinung nach immer beide Seiten beleuchten und zudem eine aufklärende Instanz sein, da sie für viele Menschen eine wichtige Informationsquelle ist. Bitte seien Sie sich dieser großen Verantwortung bewusst.

Lisa Boldizsar aus Österreich

Der Zirkus ist seiner kulturellen Herkunft nach ein Theater mit Kunststücken und Pantomimen. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts - also vor 200 Jahren - hat man dressierte Wildtiere eingesetzt. Das ist pure Sensationslust und Geschäftemacherei. Kein Wanderzirkus kann einem Tier eine artgerechte Haltung gewährleisten und solche längst aus der Zeit gefallenen Darbietungen sollten endgültig der Vergangenheit angehören. Viele europäischen Länder haben ein generelles Wildtierverbot für Zirkusse erlassen. Schwerin hat völlig richtig entschieden. Bedauerlich, daß Deutschland noch kein entsprechendes Bundesgesetz erlassen hat.

Astrid Suchanek aus Rostock

Ein großes Dankeschön an die Schweriner Stadtpolitiker, die sich den vielen Städten Deutschlands angeschlossen haben, die keine Standplätze mehr an die Circustierquäler vergeben. Viele Länder haben die Circustierhaltung bereits per Gesetz verboten, zu ihnen gehören Österreich, Mexico, Malta oder Israel. Indien hat wenigstens die Elefantenhaltung verboten. Löwen und Tiger haben nichts ihr Leben lang in einem vergitterten Waggon und Elefanten nichts lebenslang in einem Zelt angekettet zu suchen. Sie alle gehören in die Weiten Afrikas und ein Flußpferd in einen Fluß und nicht in eine Circusbadewanne. 

anonyme Mail

Die Tiere haben keine Bewegung, ihre sozialen Kontakte sind ihnen gestohlen, weshalb sie verzweifelt hospilieren. Der Winter ist für sie viel zu kalt. Kein Kind ginge in einen Circus, wenn Mutter und Oma ihnen das nicht einreden würden. Jeder Circusbesucher bezahlt und fördert die Circustierquälerei. Wer kann denn das wollen! In Deutschland ist sie nur wegen der Weigerung der CDU trotz der Forderung der Bürger und von Bundestag und Bundesrat immer noch nicht verboten.

Odette El Ibiary

Hallo, guten Tag,

ich möchte meine Unterstützung zum generellen Wildtierverbot im Zirkus mitteilen, und bitte Sie, Ihre Position noch mal zu bedenken. Das Leid der Tiere ist unermeßlich, nicht nur Wildtiere im Zoo, und ich tue alles, um dieses Leid zu beenden.

Clemens-Matthias Groß aus Hamburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Ihren Zeitungsartikel zu dem beschlossenen Zirkustierverbot zur Kenntnis genommen und möchte ergänzend folgendes mitteilen:

Es wird die Befürchtung geäußert kein großer Zirkus käme mehr nach Schwerin. Der Zirkus „Roncalli“ arbeitet völlig ohne Wildtiere und ist trotzdem sehr erfolgreich. Lesen Sie dazu gerne ein Interview mit dem dortigen Zirkusdirektor Bernhard Paul. Dieser hatte in jungen Jahren ein Erlebnis mit zwei eingesperrten und dadurch verhaltensgestörten Bären. Dadurch fasste er den Entschluss so etwas Tieren niemals anzutun.

Weiterhin wird in Ihrem Artikel von der Attraktivität einer „uralten Kunst“ gesprochen. Um ehrlich zu sein, finde ich es fast traurig an dieser Stelle darauf hinweisen zu müssen, dass sich Traditionen, Künste, Gesellschaften und nicht zuletzt auch Menschen immer weiterentwickeln. Vor 500 Jahren wurde man hingerichtet, wenn man behauptete die Erde sei eine Scheibe. Und heute nehmen wir Tiere als fühlende Wesen wahr, denen wir ein artgerechtes Leben ermöglichen wollen. Das sollte uns doch Hoffnung für die gesamte Menschheit geben.

Ein Politiker der Linken hatte bei seiner Ablehnung seine Enkel im Blick, weil die immer die Löwen so toll finden? Also Entschuldigung bitte, ich bin bestimmt kein Gegner grundsätzlich linker Politik, aber diese Äußerung disqualifiziert diesen Menschen für seinen Job. Ist es nicht die Aufgabe von Politikern richtige Entscheidungen für eine Gesellschaft zu treffen? Regen wir uns nicht alle ständig über den gegenwärtigen Lobbyismus auf? Und dann sitzt jemand in der Kommunalpolitik und entscheidet in eine Richtung, weil sein vielleicht 5-jähriger Enkel von irgendetwas begeistert ist? So etwas kann ja nun nicht Entscheidungsgrundlage sein.

Im Übrigen: Er sollte seinen Enkeln zeigen, was die Tiere durchleiden müssen, um diese Kunststückchen aufzuführen. Er sollte ihnen zeigen, wie diese Tiere leben müssen. Kein Kind dieser Welt würde dann noch in den Zirkus gehen wollen.

Ich begrüße außerordentlich diese Entscheidung in Schwerin. Ich habe bereits hier in Hamburg Kontakt zu den zuständigen Bezirksämtern aufgenommen, um hier auch Denkanstöße in diese Richtung zu setzen. Bisher leider ohne Erfolg. Ich werde aber den Ämtern mitteilen, dass Schwerin für Hamburg sehr gut als Vorbild dienen kann. 

Charlotte Esch

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin froh, dass die Wildtiere im Zirkus in Schwerin verboten wurden. Ihren Artikel dazu fand ich leider zu einseitig und zwar nicht zu Gunsten der Tiere. Nur weil ein Enkel von irgendeinem Politiker Löwen durch einen Reifen springen sehen möchte, kann es nicht angehen, dass die Tiere misshandelt und durch die Gegend gekarrt und in kleinen Käfigen gehalten werden. Man müsste sich bitte unbedingt vor des Schreibens eines solchen Artikel besser über die Umstände der Tiere informieren. Solche Einstellungen sind nicht mehr zeitgemäß.

Klaus Gehlhaar

Sehr geehrte Damen und Herren,

dieser Beschluß der Stadtvertreter ist eine wichtige" kommunalpolitische Entscheidung", die nicht dringend nötig war. Denn welche Tiere kategorieren Sie unter Wildtiere? Wird es bald ein Verbot geben Wellensittiche,Hamster usw. im Käfig zu halten?

Mit Ihrer Entscheidung verbannen Sie eventuell Kinder bis 5 Jahren aus dem Zirkus. Schade ist nur, dass große Zirkusse jetzt einen Bogen um Schwerin machen und wir dann eventuell nach Pampow fahren müssen, um trotzdem einen attraktiven Zirkus zu erleben.

Editha Schröder

Endlich ein Wildtierverbot im Zirkus. Ich finde es absolut richtig.Diese Tiere gehören in ihren natürlichen Lebensraum und kein Mensch hat das Recht sie einzusperren und für die menschliche Unterhaltung zu missbrauchen.

Auch sollte man den Kindern schon früh verständlich machen, daß Tiere im Zirkus leiden. Überhaupt dürften gar keine Tiere dort verwendet werden. Es gibt genug Beispiele wo es ohne geht.

 
Maria Neumann

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich begrüße die Entscheidung der Stadt Schwerin und hoffe, dass diesem Beispiel auch andere Gemeinden und Bundesländer folgen werden.

Die Trauer darum, dass ein Enkelkind nun keine kunststückvorführenden Tiger mehr beobachten kann, ist für mich absolut nicht nachvollziehbar und spiegelt einfach nur den Egoismus der Menschen wider.

Es muss bewusst werden, dass KEIN Tier freiwillig durch irgendwelche brennenden Reifen springt, lustige Hüte trägt oder was auch immer für Kunststücke vorführt. Was vielen Menschen so lustig erscheint, zeigt nur einen Augenblick und das Resultat einer monatelangen Qual, denen die Tiere ausgeliefert sind. Ohne Schmerzen und ohne den Druck durch den Menschen, gäbe es solche Vorführungen und Kunststücke nicht.

Die Tiere werden dauerhaft dazu gezwungen, in winzigen Transportern und improvisierten "Ställen" zu leben, die so klein sind, dass es ihnen nicht möglich ist, sich artgerecht zu bewegen. Von Gesetzes wegen dürfen sie am Tage der Vorführung ruhiggestellt werden, um keine Gefahr für den Menschen darzustellen.

Zirkusse vermitteln Kindern ein völlig falsches Bild über den Umgang mit Tieren. Wüssten diese Kinder, wie tatsächlich mit den Tieren umgegangen wird - sie würden kein Geld dafür bezahlen, um diese Qual noch zu unterstützen.

Zirkusse sind wider der Natur der Tiere, die respektiert werden muss. Niemand braucht einen Zirkus mit Tieren, um zu überleben. Es kann nicht sein, dass Menschen ihren Egoismus über fühlende, intelligente und soziale Lebewesen setzen und im 21. Jahrhundert noch immer mit Scheuklappen durch's Leben rennen, ohne über den Tellerrand zu schauen.

Ich habe grundsätzlich nichts gegen Zirkusse, in denen Artisten, Akrobaten und Clowns zeigen, was sie können. Aber eben ohne Tiere.

Simone Brockhaus-Schütze

Sehr geehrte Damen und Herren, 

Ihren Artikel zum Wildtierverbot in Ihrer Stadt empfinde ich als absolut verwerflich. Ob ein kleiner Junge die Löwen so gerne sieht? Ich habe früher auch gern die Wildtiere im Zirkus gesehen und nichts von dem Leid der Tiere gewusst. Zeigen Sie dem kleinen Jungen mal die ganze Wahrheit und fragen sie dann, ob er noch die Löwen sehen möchte, oder lieber dem Löwen seine Freiheit schenken würde. Das gilt im übrigen für alle anderen Bürger auch. Wenn der Großteil der Bevölkerung die Wahrheit über das Leid der Tiere sehen würde, ginge niemand mehr in den Zirkus. Dann müssten Sie sich im übrigen auch keine Gedanken machen, ob ein entsprechender Zirkus einen Bogen um Ihre Stadt macht.

Ich komme aus Düsseldorf und bin sehr stolz auf unsere Stadt ein entsprechendes Statement abgeben zu haben. Und Sie glauben gar nicht, wie viele andere Personen, von denen man nicht gedacht hätte, dass es Sie interessiert, ebenfalls stolz sind.

Sehen Sie sich die Informationen zur Tierhaltung und Dressur an. Und dann richten Sie darüber und schreiben. Und nicht ohne Hintergrundmaterial!

Veröffentlichen Sie doch mal die Tatsachen über diese Tierhaltung. Das wäre ehrlicher Journalismus.

Monika Wisniewski

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Ihren Artikel "Zirkustier-Verbot erregt Schweriner " gelesen. Leider geht es dort überwiegend um die Wirtschaftlichkeit des Zirkustier-Verbotes. Es geht um die Attraktivität der uralten Zirkus-Kunst, die angeblich verloren geht, wenn Wildtiere nicht mehr "auftreten" werden.

Mir sowie vielen anderen Menschen geht es jedoch mehr um die Ethik, die man nicht vergessen sollte. Wirtschaftlichkeit und Attraktivität auf Kosten anderer Lebewesen darf es nicht geben. Wildtiere werden aus ihren natürlichen Umfeld rausgenommen, eingesperrt und durch die Gegend gekarrt. Sie werden oft grausam trainiert und misshandelt, um die "Kunststücke" vorführen zu können.

Unterhaltung und Geld auf Kosten des Tierschutzes? Ausbeutung von Menschen und Tieren ist grundsätzlich abzulehnen und nicht unter wirtschaftlichen Aspekten zu betrachten. Deshalb ist die Entscheidung sehr richtig, Flächen nur an Zirkusse zu vermieten, die keine (Wild)Tiere mit sich führen. Andere Städte sind da auch schon mit gutem Beispiel vorangegangen.

Sarah Ahwerst

Guten Tag,

bestimmt haben sich schon viele über dieses Thema geäußert, doch auch ich habe ein paar Worte zu sagen.

Wenn man sich in die Lage der Tiere versetzen würde, welche es nicht toll finden, dass der Enkel sich ein paar Minuten freut und ihn als cool ansieht, dann würde man bemerken, dass all dies eine Qual ist.  Jedes Training ist gegen die Natur, jeder Auftritt ist ohrenbetäubend und der Zwang alles richtig zu machen ist so groß, weil es sonst Ärger gibt. Dieser Ärger hinterlässt Spuren-Narben und psychische Veränderungen.

Würden sie Ihrem Kind mit Schläge drohen, wenn es mit keinen guten Noten nach Hause kommt? Nein, denn das würde psychische Probleme auslösen und das Kind wäre irgendwann so verunsichert und ängstlich, dass es eine Qual wird täglich dieses Leben zu leben. In allen Köpfen der Menschen ist ein richtiger Ansatz des Denkens vorhanden, doch man möchte das man selbst dann doch zufriedener ist und geht dann auf Kosten der Tiere, welche keine Stimme haben in unserer Gesellschaft, in den Zirkus, um für ein paar Minuten etwas zu sehen, was falsch ist.

Im Zirkus sollen nur noch Menschen auftreten, keine Tiere! Eine richtige Recherche würde bessere Artikel bringen, doch will man die Wahrheit sehen?!

Luise Stein

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich finde es sehr schade, dass Sie so einseitig über das Zirkustier-Verbot in Schwerin berichtet haben. Es ist eine tolle Entscheidung, die Vorbildcharakter hat. Es gibt noch viel zu wenige deutsche Städte, die dieses Verbot ausgesprochen haben. Daher ist diese Nachricht -eigentlich- einen positiven Bericht wert!

Renate Engel

Wildtiere im Zirkus zur Belustigung und Unterhaltung der Zuschauer vorzuführen ist nicht mehr zeitgemäß, weil erwiesenermaßen eine artgerechte Haltung der Wildtiere im Zirkus ganz und gar unmöglich ist. Allein der Transport der armen Geschöpfe von Stadt zu Stadt und die beengte Unterbringung stellt einen Stress dar,  die nicht toleriert werden kann.

Ein paar Momente des Amusements der Zuschauer sollten nicht mit lebenslangem Leid von hoch entwickelten Säugetieren erkauft werden,  so wie im 19.Jahrhundert oder im Mittelalter. Die Bürger von Schwerin haben gegen Wildtiere im Zirkus gestimmt, zivilisiert und verantwortungsvoll und ganz zu recht!

Jens Wolf E. Walter

Da ich Sie nicht ehre, begrüße ich Sie mit mit einem höflichen Guten Tag,

ich möchte hiermit meine Enttäuschung über Ihren Artikel zum Thema Wildtierverbot der Stadt Schwerin Ausdruck verleihen.

Ihre einseitige Darstellung zu Gunsten der Profiteure wie den Zirkusbetreiber oder sogar die Stadt selbst, lassen keinerlei Rücksicht auf das Leid der eingesperrten und nicht artgerecht lebenden Tiere erkennen.

Ihre Einstellung ist grausam und verachtenswert. Vielleicht sollten Sie sich mal diese eingesperrte Lage versetzen um zu verstehen. Denken Sie bitte nur für einen kleinen Augenblick darüber nach!

Ihre Zeitung werden wir vorerst nicht mehr kaufen und allen Bekannten und Freunden ebenfalls davon abraten.

anonyme Mail

Ich bin zwar erst 14 Jahre alt, und weiß dass ich noch nicht viel bewirken kann, doch trotzdem versuche ich mein bestes! Wildtiere gehören nicht in dem Zirkus, sondern in die WILDnis, sowie es WILDtiere schon sagt!

Dass Schwerin gesagt hat, dass zu ihnen kein großer Zirkus mit Wildtieren ist schon einmal ein großer Schritt zur Besserung. Ich hoffe, dass andere Großstädte auch diesen Schritt gehen und sich gegen das quälen von Tieren entscheiden. Denn eigentlich wissen wir doch alle, dass ein Bär in den Wald und ein Löwe in die Savanne gehört!

Christiane Freese aus Hamburg

Hallo SVZ,

meine Nichten haben im Zirkus geweint, wegen der armen Tiere. Ich gehe nie wieder mit Kindern in einen Zirkus, der Wildtiere versklavt! Zirkussen ohne Tiere gehört die Zukunft, bald auch aus wirtschaftlicher Sicht.

Wolf H. Goldschmitt aus Mannheim

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein richtige Entscheidung und eine zukunftsweisende, weil immer mehr Städte das Zuschaustellen der unterdrückten Schöpfung für falsch halten. Argumente wie Kommerz und der Enkel, der die Löwen liebt - wie in ihrem Artikel - sind lachhaft. Circus Roncalli arbeitet schon immer ohne Wildtiere und ist extrem erfolgreich.

Hut ab vor ihrem Stadtparlament.

 
Christiane Wotzka aus Berlin

Werte Kollegen der SVZ,

ich wundere mich wie es im 21. Jahrhundert angehen kann, dass Lebewesen gequält werden. Dass nicht nur Menschen wegen ihres Glaubens verfolgt werden worauf jeder von uns nur geringen Einfluss hat, aber es kann doch nicht sein, dass wir uns daran belustigen dass ein wildes Tier in einem Wassertank leben muss und Kamele geschlagen werden.

Ich wünsche mir, dass alle Menschen ihrer Verantwortung gegenüber Schwächeren gerecht werden.

Danke.

Alfred Brühl aus Siegburg

Zitat: "Erst im vergangenen September habe ein Zirkusbetrieb die Schweriner mit einem Flusspferd in einem winzigen Wassertank, verhaltensgestörten Elefanten, vernarbten Giraffen und einem einsamen Nashorn schockiert."

Verhaltensgestört sind nicht nur die armen Tiere, sondern auch die Personen welche soch ein erbärmliches Spektakel gut finden.

Pfui

Rosemarie Ventzke aus Stralsund

Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank an die Schweriner Stadtverwaltung für diesen, in M-V, mutigen Schritt!

Zu Recht, denn die in Zirkussen zur Schau gestellten exotischen Wildtiere können in wandernden Unternehmen nicht entsprechend des Tierschutzgesetztes untergebracht werden. Jedem sollte inzwischen bewusst sein, dass diese Tiere nur unter Druck und Qualen einstudierte "Kunststücke" vorführen. In zahlreichen deutschen Städten wurden daher nach entsprechenden Gerichtsbeschlüssen derartige Zirkusveranstaltungen nicht erlaubt.

Wer seinem Enkelkind diese Tiere zeigen möchte, sollte in einen guten Tierpark gehen! Mit welchem Recht dürfen Menschen mit Tierquälerei Geld verdienen und das auch noch öffentlich vorführen?

Andere Länder sind in dieser Hinsicht schon lange weiter!

Birgit Jahnke aus Bönningstedt

Sehr geehrte Damen und Herren,

so froh war ich über die Entscheidung der Stadt Schwerin, Zirkussen mit Wildtieren keine öffentlichen Flächen mehr zur Verfügung zu stellen.

Ja, wir entwickeln uns weiter und genauso, wie es irgendwann nicht mehr lustig war, verkrüppelte Menschen in Zirkussen zu zeigen oder sogenannte Zwerge durch die Luft zu werfen, machen uns Menschen mehr und mehr durch Gewalt erzwungene Kunststücke von Wildtieren betroffen und beklommen. Ich habe mich sehr mit diesem Thema beschäftigt und war geschockt, zu erfahren, mit welch grausamen Mitteln Tigern, Löwen, aber auch Elefanten oder Kamelen ihre sogenannten Kunststücke beigebracht werden. Auch die Haltung und der Transport dieser Tiere hat mit ihren benötigten Lebensbedingungen nichts zu tun. Hier in Bönningstedt gastiert immer wieder beispielsweise ein Zirkus „Europa“ mit Kamelen und ich kann mit eigenen Augen sehen, wie eine Gruppe von Kamelen und Lamas auf einem viel zu kleinen Platz zusammengedrängt stehen müssen während der Vorstellungstage. Von Bewegung oder ausreichend Gras oder Stroh keine Rede.

Endlich zu beenden, was Qualen für die Tiere bedeutet, sollte selbstverständlich sein, bedarf aber leider angesichts des Widerstands einiger viel Mut. Dies sieht man an Ihrem Artikel, in welchem mit dieser Entscheidung der Stadt eine uralte Kunst oder der Blick des Enkels auf Löwen vermisst wird. Ich kann versichern, dass gerade Kinder Tiere in Freiheit genießen und Tiere in Gefangenschaft betroffen machen und aus dem Lachen und der Bewunderung nicht mehr rauskommen, wenn sie Clowns oder Akrobaten sehen.

Dass dies für die betroffenen Zirkusse existentiell ist, bleibt nicht aus. Aber auch diese Zirkusse sollten die Zeichen der Zeit erkennen und ihre grausame Arbeit beenden – und wenn möglich umsatteln auf eine Arbeit, die für die Menschen Freude bringt. Natürlich ist dies schwieriger als geknechtete Tiere zu händeln und im Zweifel mit dem Elefantenhaken oder der Peitsche zu traktieren.

Noch einmal, Hut ab vor der Stadt Schwerin.

Andrea Steinbauer

Sehr geehrte Damen und Herren,

die einseitige Darstellung der Argumente zum Thema “Zirkus-Tierverbot” vom 29.Januar finde ich sehr bedauerlich und nicht mehr zeitgemäß. Viele Länder haben längst erkannt dass eine artgerechte Tierhaltung in einem reisenden Betrieb wie einem Zirkus nicht möglich ist. Die Tiere verbringen den Großteil ihres Lebens in winzigen Transportkäfigen und dürfen diese nur kurzzeitig verlassen. Das monotone Leben in engen Käfigen und Gehegen führt bei den Tieren häufig zu Verhaltensstörungen und kann im Extremfall, wenn die Tiere aus ihren Gefängnissen ausbrechen, zu solch schwerwiegenden Vorfällen wie die Tötung von Menschen führen (z.B. wie erst im Juni 2015 durch die Elefantendame Benjamine aus dem Zirkus Luna).

Bei den Aufführungen zeigen die Tiere Kunststücke die nichts mit einem artgerecht Verhalten zu tun haben. Welcher Elefant würde in der Wildnis freiwillig einen Kopfstand vollführen, welcher Tiger durch einen brennenden Reifen springen? Ein derart unnatürliches Verhalten lässt sich nur auf Kosten der Tiere erzwingen, die für die Unterhaltung von Menschen leiden müssen.

Dass ein Zirkus auch ohne Tiere aufregen und unterhaltsam sein kann, zeigen die atemberaubenden Programme von Betrieben wie dem Cirque du Soleil, der im übrigen bei den Besucherzahlen viel erfolgreicher ist als Betriebe mit Tierdressur.

Es wäre schön gewesen, wenn Sie in Ihrem Bericht auch die andere Seite dieser nicht mehr zeitgemäßen Unterhaltungsform betrachtet hätten.

Hans Scheck aus Feldafing

Auch wenn Angelo Sperlich seine Tiere 'liebt', ist es einfach nicht mehr zeitgemäß, Wildtiere in Zirkussen zu halten und ihnen nicht artgerechtes Verhalten abzuverlangen. Außerdem sind die Trainingsphasen und die Haltungsbedingungen für diese Tiere alles Andere, als lebenswert. Zum Teil werden diese 'Kunststücke' mit abartigen Methoden erzwungen.

Ich finde die Entscheidung der Schweriner Stadtvertretung sehr gut und Schwerin sollte mit dieser Entscheidung im Gegenteil sogar werben und stolz darauf sein.

In München beispielsweise blockieren seit vielen Jahren 2 CSU-Politiker und ein CDU-Politiker ein Wildtierverbot des dortigen Circus Krone wegen ihrer besonderen 'Nähe' zur Familie Krone. Eine merkwürdige Art von Tierschutz und Respekt vor Tieren.

Ingo Böttcher

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dieser Email möchte ich mich auch dafür aussprechen, dass Tiere nichts in einem Zirkus zu suchen haben.

Waltraud Seeger aus Augsburg

Ich möchte Sie dringend bitten, sich für das Verbot von Wildtieren im Zirkus einzusetzen, denn die Tiere haben unter solchen Bedingungen ein qualvolles, trostloses und nicht artgerechtes Leben. Es gibt genug Beispiele, die zeigen, dass man auch ohne den Einsatz von Tieren erfolgreich Zirkus machen kann!
 

Monika B. Feil

Guten Tag,

eben wurde ich von einer Bekannten auf Ihren Artikel in der SVZ aufmerksam gemacht.

Ich bin sehr froh über die Entscheidung des Wildtierverbotes! (Die Gründe liegen Ihnen vor; die brauche ich nicht nochmals zu erwähnen.) Jedenfalls kommt Schwerin aufgrund dieser Entscheidung nun auf meine Reisewunschliste, und ich plane die mecklenburgische Landeshauptstadt für eine meiner nächsten Städtereisen als Reiseziel ein.

Freundliche Grüße aus Süddeutschland!

Kornelia Alexa

Sehr geehrte Schweriner Volkszeitung,

brauchen wir noch tanzende Pferde, durch brennende Reifen springende Wildkatzen und der Lächerlichkeit preisgegebene Grosswildtiere wie Elefanten, die sich bimmelbehängt und dekoriert in Männchenposition stellen müssen, um uns zu "unterhalten"?

Wir alle wissen, dass diese Tiere ein anderes Leben leben und mit Quälerei, Schlägen und grässlichem Schmerz und Terror dazu dressiert werden, sich solcher Lächerlichkeit zu fügen. Finden wir das heute noch lustig, finden wir das "unterhaltend" oder gar "dass Kinder Tiere kennenlernen können"? Während wir alle mit iPhones telefonieren, bewegen wir uns hier im übelsten Mittelalter!

Es ist eine Schande unserer Gesellschaft, dass derartige Quälereien geduldet und akzeptiert werden. Zirkusse dieser üblen Arte gehören gemieden und ehrlich gesagt - verboten!!!! Ich schäme mich für unser Land, dass es solche Quälerei und Missbrauch noch gibt! Jede Kommune mit nur geringstem Anstand sollte entsprechende Massnahme ergreifen!

 
Irmgard K. Hermann

Es ist hervorragend daß immer mehr Städte sich für ein Wildtierverbot im Zirkus durchsetzen! Tatsache ist doch dass selbst in großen Zirkussen Tierquälerei und keine artgerechte Haltung an der Tagesordnung ist.

Mein Wunsch wäre generell keine Tiere im Zirkus! Wenn sich Menschen im Zirkus zum "Affen" machen ist das Ihre freie Entscheidung, Tiere haben diese Wahl nicht, sie werden gezwungen, und wegen Existensangst: jeder der auf seinem Beruf nichts findet kann umschulen, warum soll das für Zirkusleute nicht auch gelten!

Nico F.

Ich finde es schockierend, wie Sie vermeintlich sachlich Argumente auf- und abwiegen wollen und dabei vollkommen vernachlässigen, dass es sich hier um hochentwickelte Tiere mit vegetativem Nervensystem und Gefühlen (!) handelt. Die Aussagen der Befürworter werden von Ihnen wie plausible Argumente vorgetragen. Dabei spiegelt sich hier nur die Perversion unserer heutigen Gesellschaft wider: Für die eigene Belustigung ("immer die Löwen am besten finden.") und aus wirtschaftlichen Gründen ("Attraktivitätsverlust") wird das Leben des Tieres mit Füßen getreten - ziemlich empathielos und ein schlechtes Vorbild, wenn Sie mich fragen, denn die Tiere leiden.

Dass "die Attraktivität dieser uralten Kunst erheblich sinken werde" ist also, anders als im Text dargestellt, mehr als wünschenswert, wenn es sich um die Ausbeutung der Tiere handelt. Schließlich entwickeln auch wir, als Menschen, uns stetig weiter und nicht jede "uralte Kunst" ist nach unserem heutigen Moralverständnis noch weiter tragbar (Gladiatorenkämpfe - bis zum Tod - wurden sicher auch eine ganze Zeit lang als "Kunst" betrachtet.). Gegen eine Transformation der Kunst mit einem Schwerpunkt auf Acts durch Menschen spricht allerdings nichts und wird von einigen Zirkussen heute schon erfolgreich durchgeführt (u.a. Cirkus Flic Flac).

Das Verbot von Wildtieren in Zirkussen ist also mehr als unterstützenswert  und ich bin froh, dass Schwerin hier, wie auch schon einige andere Städte, den richtigen Weg einschlägt. Kein Tier sollte nur zur Belustigung oder aus wirtschaftlichen Interessen (ein Leben lang!) gequält werden.

Marianne Koch

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen gerne mitteilen, dass ich der Meinung bin, dass Wildtiere nichts im Zirkus zu suchen haben.

Ich kann aus eigener Erfahrung sprechen, da ich 8 Jahre mit einem Mann vom Zirkus zusammen war. Ich konnte hinter die Kulissen schauen und es war nicht immer schön. So gab es einen einzelnen Affen, der Kunststücke vorführen musste. Er wurde dazu vom Zirkuschef geprügelt. Kein anderer Mensch  ist mehr an diese arme Tier herangekommen, dann hat er gebissen. Ich werde niemals die Augen dieses Tieres vergessen, er hatte kein Vertrauen mehr zu Menschen, er war gebrochen!

Als er dann nach 3 Jahren gestorben war, wusste ich, dass es für das Tier eine Befreiung war. Die Leute sehen nur "die tollen Kunststücke" aber die bittere Wahrheit sehen sie nicht!

Agnieszka Burza

Eingepfercht, unter Zwang, in Elend... So leben die Tiere in Zirkussen. Das Leiden und die wirtschaftliche Ausbeutung der Tiere muss in einem so fortgeschrittenen Land wie Deutschland endlich ein Ende nehmen. Schwerin, Düsseldorf und Köln - ihr seid die Stimme der Tiere, die keine haben. Danke dafür!

Marlene H.

Sehr geehrte SVZ-Reaktion,

ich habe soeben Ihren Artikel zu dem Zirkustierverbot in Schwerin gelesen.

Leider musste ich feststellen, dass der Artikel sehr einseitig verfasst wurde. Ich finde es sehr vorbildlich der Stadt Schwerin, Zirkusse mit Wildtieren zu verbieten und hoffe das noch viele weiter Städte diesem gutem Vorbild folgen. Das Leiden der Tiere in Zirkussen wird leider wenig, bis gar nicht thematisiert und leider verstärkt Ihr Artikel das.

Statt darüber zu schreiben, wie schade es für Kinder ist, keine Löwen mehr zu sehen, die in einem Zirkus ein durch Gewalt dressiertes Verhalten zeigen und wie schlecht es für die Stadt ist, keine großen Zirkusse mehr zu haben, hätte man die Chance nutzen können und über das große Tierleid aufzuklären. Meiner Meinung nach gehören Wildtiere, wie zum Beispiel Löwen oder Elefanten nicht in einen kleinen Waggon und erst recht nicht in eine Manege voller Zuschauer, wo sie Kunststücke zeigen müssen, die sie garantiert nicht freiwillig eingeübt haben.

Also wirklich gut von der Stadt Schwerin, solche Zirkusse zu verbieten, aber wirklich schade, danach so einen einseitigen Artikel in der Zeitung zu lesen.

Dipl.- Pol. Edgar Guhde aus Düsseldorf

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Beschluss ist längst überfällig. Als häufigem Besucher Ihrer schönen Stadt ist mir sehr daran gelegen.

Denn die Wildtiere im Zirkus leiden unter den ständigen Transporten, ungeeigneter Unterbringung und unter der artwidrigen Dressur und den Vorführungen. Viele Zirkustiere werden krank und entwickeln Verhaltensstörungen. Etliche wissenschaftliche Untersuchungen belegen dies. Auch die rechtlichen Bedenken sind unbegründet. Die EU-Kommission hat die Rechtmäßigkeit des in Österreich geltenden Wildtierverbots bestätigt und 13 europäische Länder haben schon bereits Vorschriften erlassen, um dieWildtierhaltung in Zirkussen zu verbieten oder strenger zu regeln.

Nicole Heinemeyer

Eine wunderbare Entscheidung der Stadt Schwerin sich für ein Verbot von Wildtiere in Zirkusse durchzusetzen und weitere Städte sollten folgen! Wir leben doch längst nicht mehr im Mittelalter, wir sind uns doch lange schon bewusst, dass jedes Lebewesen Gefühle und Intelligenz besitzt und wir es nicht leiden sehen wollen ..auch das wir uns doch schon lange ohne Tierleid, ausreichend anderweitig unterhalten können und Spass  dabei haben…. WARUM noch Zirkusse mit gequälten Giraffen, Elefanten und Löwen & Co. Ich kann es nur befürworten, dass die Stadt Schwerin sich für ein Verbot ausgesprochen hat, endlich wachen die Menschen allmählich  auf und erkennen, wie wertvoll jedes Tierleben und überhaupt jedes Leben ist. DANKE!

Ulrike Schmidt

Liebe Entscheider,

ich begrüße das Wildtierverbot in Zirkussen und Ihre Entscheidung mit den Worten:

"Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandeln." Mahatma Gandhi (1869-1948)

Ruth Masson-Goodwin

Vor vielen Jahren habe ich einen kleinen Spruch gelesen, der mich noch heute tief beeindruckt und mein Handeln seither beeinflusst. "Gott schuf die Menschen und die Tiere. Er hat uns die Tiere anvertraut, nicht ausgeliefert."

Vielen Dank Schwerin für die richtige Entscheidung.

anonyme Mail

Als Tierschützer freue ich mich unendlich über die mutige Entscheidung der Schweriner Stadtvertreter ein Signal gegen unnötige Tierquälerei zu setzen.Eine Zirkusvorstellung dauert allgemein 90 Minuten, ein Auftritt etwa 10 Minuten. Kurze Freude für die einen, immer währendes Leid für die anderen.

Dafür leben die Tiere 24 Stunden, Tag für Tag in unzumutbaren Verhältnissen und häufig auch Behältnissen. Ganz zu schweigen von Dressuren die häufig nur mit Gewaltanwendung zum gewünschten Erfolg führen.

Vor diesen Mißständen dürfen wir die Augen nicht verschließen und müssen den Tieren eine Stimme geben.

 
Susanne Lang

Als Tierschützerin begrüße ich den Beschluss der Schweriner Stadtvertretung, ein Wildtierverbot für Zirkusse zu erlassen, sehr. Tiere sind nicht dazu da, in Gefangenschaft gehalten und für das Vergnügen der Zirkusbesucher missbraucht zu werden.

Ich hoffe, dass viele weitere Städte und Gemeinden diesem Beispiel folgen werden und damit schlechte, nicht artgerechte Haltung und tierquälerische Dressurmethoden bald zumindest in Deutschland der Vergangenheit angehören werden.

Nathalie Sattler

Heute erfuhr ich, dass die Schweriner Stadtvertretung Zirkussen mit Wildtieren zukünftig keine Flächen mehr vermieten wird und ich bin von ganzem Herzen dankbar für diese Entscheidung!

Aussagen wie von Herrn Böttger von der Linken, in welcher er seine Ablehnung mit der Freude seines Enkels an Löwen begründet, machen mich persönlich traurig, da kein Kind Freude an Wildtieren im Zirkus hätte, wenn sie sehen würden, wie die Tiere "trainiert" werden.

Ja, es ist als Kind schön anzusehen, wenn die Löwen durch Reifen springen und Elefanten und Co. ihre Kunststückchen aufführen. Als erwachsener Mensch sollte man jedoch so viel Verantwortungsbewusstsein, Weitsicht und Interesse besitzen, um sich über die brutalen Methoden des "Tiertrainigs" zu informieren und sich dagegen einzusetzen.

Es ist wirklich schade, dass erwachsene, vermeintlich intelligente Menschen kein Interesse an der Aufklärung der Jugend besitzen und wirtschaftliche Faktoren höher wiegen, als der Schutz von Lebewesen. Die Stadtvertretung hat das einzig Wahre gemacht und Verantwortung übernommen.

Großes Lob meinerseits aus Hannover; einer Stadt, dessen Vertretung leider noch nicht so weit wie die der Schweriner ist.

Caroline D. - Nicht das geringste Geschöpf möchte leiden.

Über Ihren Artikel zum Thema ''Wildtierverbot im Zirkus'' habe ich mich sehr geärgert. Es wurde nur die einseite wirtschaftliche Seite gezeigt. Es wurde nicht die Kunst des Zirkusses an sich verboten, sondern seine Schattenseiten: die brutale Dressur von Wildtieren und das nicht artgerechte Leben im Zirkusalltag. Dabei werden die Grundbedürfnisse von z.B. Lauftieren (Anbindehaltung oder zu kleine Ausläufe) in der Regel stark unterdrückt. Des Weiteren kommt kein Elefant von alleine auf die Idee sich auf die Hinterbeine zu stellen und auch kein Löwe würde sich jemals freiwillig in die Nähe von Feuer begeben.

Tiere können fühlen und ihr Handeln sollte nicht durch Angst aufgezwungen werden. Da gerade Kinder zum Hauptpublikum des Zirkusses gehören, sehe ich es als umso wichtiger an, dass diese nicht bereits in so jungen Jahren an Gewalt gegenüber Tieren gewöhnt werden, schließlich kommen Peitschen und ähnliches auch bei den Vorführungen weiterhin zum Einsatz.

Daher begrüße ich das Wildtierverbot der Stadt Schwerin sehr. Somit können die Schwerpunkte auf Akrobatik, Clownerie, Magie ect. gelegt werden, welche für mich persönlich auch den höheren künstlerischen Wert haben.

Annette Herbing

Sehr geehrte Redaktion ,

für mich, seit 20 Jahren Tierheimleiterin des Tierheimes in Roggendorf , ist es eine vernünftige Entscheidung , Zirkusse mit Wildtieren nicht mehr zu akzeptieren. Es ist ein Relikt aus dem Mittelalter, Wildtiere vor einem Publikum zu präsentieren . Besonders für Löwen , Tiger und Bären ist es ein lebenslanges Märthyrium ! Es ist einfach nicht mehr zeitgemäß - glücklicherweise - und wir sollten uns lieber darum bemühen , dass diese Tiere in ihren Heimatländern geschützt werden und ein artgerechtes Leben leben können !

S. Wagner aus Hessen

Mit großem Entsetzen habe ich Ihren Artikel bezüglich des Verbots für Zirkusse mit Wildtieren gelesen. Da fragt man sich, hinter welchem Mond mache Menschen in der schönen Stadt Schwerin eigentlich leben.

„Dürfen jetzt nicht einmal mehr Kamele und Büffel gezeigt werden?“, fragt Petra Meier.“ - Liebe Frau Meier, es geht nicht ums „zeigen“, es geht um die tierquälerische Art, wie Zirkusse die Tiere halten und für dümmliche Darbietungen abrichten. Ein Elefant der Kopfstand macht, haben Sie das in freier Wildbahn schon einmal beobachtet? Was glauben Sie, was mit dem Elefant alles gemacht wird, bis er das tut?

Falls Sie in Schwerin den Video-Kanal Youtube empfangen können, klicken Sie mit einem passenden Suchwort hier einmal rein. Ich verspreche Ihnen, Sie werden tagelang kein Auge mehr zu machen.

Bitte sehen Sie sich auch diese Videos an

https://www.youtube.com/watch?v=wFZkPWQOEUU&index=31&list=PLCEE7B9412864CED0

https://www.youtube.com/watch?v=-TjIArXq3-w&list=PLCEE7B9412864CED0&index=14

https://www.youtube.com/watch?v=qRpTqnxzQDU&index=7&list=PLCEE7B9412864CED0

oder das hier:

http://www.bild.de/news/ausland/dompteur/hollywood-trainer-schlaegt-tiger-43913884.bild.html

und schreiben Sie mir danach, ob Sie dann immer noch den Inhalt Ihres Artikels vertreten können. Wie unsensibel muss man sein, um die Qual der Tiere – und in der Unterhaltungsindustrie steht immer Qual (Futter und Wasserentzug, Einzelhaft, Schläge, Tritte, Elektroschocks) hinter der Dressur – zu unterstützen.

"Daniel Hildebrand beispielsweise befürchtet, dass damit künftig „kein großer Zirkus mehr nach Schwerin kommt“ und generell die Attraktivität dieser uralten Kunst erheblich sinken werde."

Eine „uralte Kunst“ ist es auch, dass in Afrika kleinen Mädchen ohne Betäubung und mit stumpfen Klingen die Schamlippen abgeschnitten werden. Wollen wir das vielleicht auch beibehalten? Bei uralten Künsten sollten wir wirklich differenzieren, was der moderne, aufgeklärte Mensch weiterhin rechtfertigen kann und was nicht. Dies, sowie Tierquälerei in der Unterhaltungsindustrie, gehört zumindest für MICH eindeutig nicht dazu.

Ich hoffe inständig, dass dieser Artikel nicht die Einstellung der Schweriner Bürgerinnen und Bürger widerspiegelt, ich wäre sehr traurig.

Der Stadt Schwerin bin ich sehr, sehr dankbar für Ihre Entscheidung! Zumindest hier scheinen Menschen zu sitzen, die aufgeklärt sind und den Mut haben für Tiere aktiv zu werden - die ausgeliefert sind, täglich die Hölle auf Erden erleben und sich nicht wehren können.

Burt Kühne

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich empfinde es als völlig richtig und vorbildlich, dass Schwerin Zirkussen mit Wildtieren die rote Karte zeigt.

Es ist nichts bewundernswertes daran, Tieren ein unnatürliches Verhalten in Richtung Mensch aufzuzwingen. Auch unterhalten mit solche Darbietungen nicht. Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, dass Wildtiere ein Leben lang leiden und ihre Natur unterdrücken müssen, in Pferchen dahinvegetieren müssen, um Menschen zu UNTERHALTEN! Diesen Perversionen gehört endgültig ein Ende gesetzt.

Menschen haben die Wahl, ob sie andere durch ungewöhnliche Darbietungen verblüffen und unterhalten wollen, Und sie haben die Wahl, ob sie Tiere leiden sehen wollen. Ich möchte das nicht, denn es braucht keine Fantasie, um zu erkennen, dass Tiere nicht freiwillig durch brennende Reifen springen, Männchen und anderen Blödsinn machen. Vergessen Sie nicht, dass der Applaus und die Bewunderung nicht dem Tier gilt, sondern dessen Wächter und Peiniger mit der Berufsbezeichnung Dompteur. Als Anerkennung dafür, dass er das Tier geknechtet und gezwungen hat, unnatürliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen.

Das Tier als untergeordneten Gebrauchsgegenstand? Das passt nicht ins dritte Jahrtausend. Es sollte allenfalls in seiner natürlichen Umgebung Bewundert werden, wozu weder Zirkusse noch Zoos gehören.

C. Baumgärtler

Ich finde die Entscheidung super! Es müssten mehr Städte in Deutschland so entscheiden! Das Wohl eines Lebewesens geht immer vor „Entertainment des Menschens“! Leider verstehen das nicht alle….

Nancy Schiwietz

mir blutet einfach das herz zu wissen das alle tiere leiden müssen und das sie angst haben müssen, es tut einfach weh 

und entschuldigung wegen diese bösen wörter, aber das macht mich rasend wütend

ich finde euch echt gut und wünschte ich könnte auch mal so ein nacktfoto machen wie die stars zb. mit den wörtern so trage ich pelz aber mein mann will das nicht.

ihr seit super und respekt für alles was ihr macht und geschaft habt

P.s.: ich liebe eure Arbeit

anonyme Mail

Ich finde es einfach scheiße das manchen menschen mit den tieren umgehen als wären sie nur ein gegenstand!!!!!!!!!!

Ich finde es vollkommen richtig das in schwerin ein wildtierverbot ist, das muss überall sein nicht nur da auch in america und co, mensch wildtiere gehören in die wildniss und nicht in den zirkus!!!!!!!!!!!!!!!

Als ich noch klein war fand ich es toll, mit 14 jahren habe ich einen beitrag im fernsehen gesehen wie die die tiere behandeln, seitdem gehe ich nicht mehr in den zirkus, ich unterstütze  doch nicht diese TIERQUÄLER, die Tiere sind in zu engen Käfigen können sich kaum bewegen, das ist doch kein leben für diese wundervollen Tiere!!!!!!!!!!!

Ich weiß das gehört nicht dazu aber ich bin gerade voll mittendrin:

Ich muss schon heulen wenn die scheiß mörder die weißen robben auf den kopf schlagen wie kann man nur so eiskalt sein, diese menschen sind für mich keine menschen sondern monster, ich habe 3 katzen und für mich sind es nicht einfach haustiere nein sie sind meine familie ich rede, spiele und kuschel sie als wären es meine kinder aber angefasst also geschlagen habe ich sie noch nie.

Vor eine woche habe ich gesehen wie eine frau einen hund aussetzen wollte ich bin zu die hin habe ihr eine geknallt und ihr gesagt das sie siech schämen soll, ich habe den hund genommen und bin mit ihm ins tierheim gegangen und habe ihn da hingebracht alle 2 tage gehe ich zu ihm um zu gucken ob es ihm gut geht ich spiele mit ihm und kuschel mit ihm ich liebe tiere über alles, ich könnte niemals einem tier was antun.

Nele und Mike Wobker

Sehr geehrte SVZ-Redaktion,

die Entscheidung der Schweriner Stadtvertretung, keine Wildtiere mehr in Zirkussen zu erlauben begrüßen meine Frau und ich sehr. Auch das Kamele und Büffel in dieses Verbot fallen finden wir richtig. Kein Tier sollte unter diesen Umständen leben müssen und, ganz ehrlich, diese Tiere gehören nun mal nicht hier her. Nicht einmal ein Zoo kann diese Artgerecht halten, wie soll das dann ein fahrender Zirkusbetrieb schaffen.

Für die Tiere ist die Entscheidung der Stadtvertreter sehr gut. Wir leben schließlich nicht mehr in einer Zeit, zu der man exotische Tiere nirgendwo anders, als im Zirkus oder Zoo sehen konnte. Eine gute Dokumentation im Fernsehen zeigt die Tiere so wie sie wirklich sind, dass ist tausendmal besser als depressive Kamele und verhaltensauffällige Elefanten angekettet in einem kleinen Käfig anzugaffen.

Die Stadt Schwerin hat unserer Meinung nach ein wegweisendes Urteil gefällt. Damit zeigt die Stadt, dass sie mit der Zeit geht. Das sollte auch die Schweriner Volkszeitung tun indem sie solche Entscheidungen positiv hervorhebt.

Gerlinde E. Frank

Ich unterstütze diese Entscheidung der Stadt Schwerin und wünsche mir, dass nicht nur der Profit ausschlaggebend ist, sondern das Leiden der Tiere in Haltung und Unterbringung ein Ende findet. Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere haben ein Recht auf Wohlergehen, Unversehrtheit und gute Behandlung.

Evona Banz

Die Entscheidung der Schweriner Stadtvertretung, Zirkussen mit Wildtieren die "rote Karte" zu zeigen, halte ich für vorbildlich und fortschrittlich.

Tiere sind fühlende Wesen deren Leiden nicht der Belustigung wie im alten Rom dienen kann.

Ein Dank den Stadtvertretern die damit Weichen stellen auch für andere Städte.

Özgül Özbek

Ich bin für das Wildtierverbot in Zirkus Auftritten, weil es gegen die Natur der Tiere spricht ihnen irgendwelche Kunststücke beizubringen. Vorallem sind diese immer mit Schmerzen und Qualen verbunden. Bitte fangen Sie an FÜR die Tiere zu handeln, denn selbst können sie es leider nicht...

Anna

Ich habe den Artikel über das neue Wildtierverbot in Zirkussen gelesen und bin über die Reaktion erstaunt.

Wie kann man eine nicht artgerechte Haltung von Tieren, die aussschliesslich zur Belustigung der Menschen benutzt werden, gut heissen oder auch nur schweigend hinnehmen?

Meiner Meinung nach stellt sich die Frage nicht!

Das ist Tierquälerei!

Ich hoffe, dass es Menschen gibt, die eine weniger naive Vorstellung von den Bedingungen dieser Tiere haben als in ihrem Artikel deutlich wird.

Immerhin ist der Mensch nicht allein auf der Welt und man sollte anfangen zu begreifen, dass uns eine vermeintliche Macht über Schwächere nicht zum Stärkeren macht.

Das ist ein Gedanke wert, oder?

E. Wache

Gerade habe ich Ihren Artikel zum Wildtierverbot in Schwerin gelesen und freue mich über die Entscheidung Wildtiere nicht mehr zur Belustigung der Menschen einzusetzen. Ich hoffe, dass diesem Beispiel noch viele andere Städte folgen und bin der Meinung, dass sich Zirkus auch ohne Tiere durchsetzen kann.

Juliane Ahrens

Ich finde die Nachricht über ein Verbot von Wildtieren äußerst erfreulich. Ein Zirkus kann sich auch mit Artisten und anderen Showelementen präsentieren, Tiere müssen zu unserer Belustigung nicht leiden. Ich finde Ihren Artikel etwas einseitig. Der Profit sollte nicht immer an erster Stelle stehen. Man sollte auch mal hinter die Kulissen eines solchen Betriebes sehen, denn eine artgerechte Tierhaltung ist so in keinster Weise möglich.

Schwerin setzt damit ein tolles Zeichen und ich hoffe, dass dem andere Städte folgen werden.

Ich hoffe sie sehen es auch mal von dieser Seite.

Armin Stein aus Berlin

Ihr Artikel beleuchtet nur wenig den Aspekt, dass das Verbot ein Zeichen setzt gegen eine altmodische grausame Sichtweise aus einer Zeit, in der Tiere als nicht viel Anderes betrachtet wurden, denn als Dinge, mit denen der Mensch machen konnte, was er wollte. Heute wissen wir, wie empfindsam, sozial und fühlend Tiere sind und dass die alte Umgangsform mit diesen Lebewesen längst überholt ist.

Die Haltung in Zirkussen ist für alle Tiere extrem artfremd und geht in der Regel mit Gewalt und falscher Haltung einher, die oft zu Verhaltensstörungen führen.

Gegen eine Akzeptanz dieser Missstände richtet sich dieses Verbot. Wir Menschen sind des den Tieren schuldig, endlich umzudenken dahin, dass diese Lebewesen Teil eines gesunden natürlichen Gleichgewichts in dieser Welt sind und dass es keinerlei Rechte des Menschen gibt, die eine Misshandlung und Ausbeutung von Tieren rechtfertigen.

Dass Zirkusse, die nur aus Unterhaltungszwecken Tiere ausbeuten und oft unter unwürdigen Umständen jahrelang gefangen halten, dem muss ein Ende gemacht werden. Auch Kinder sollen nicht lernen, dass Gefangenschaft und Eingesperrtsein eines Lebewesens in Ordnung oder unterhaltsam ist.

Für eine bessere Welt, in der Menschen mit schwächeren Lebewesen respektvoll umgehen, dafür ist dieses Verbot ein wichtiges Zeichen.

Gertrud Schilling, Sagard

Guten Tag, Herr/ Frau RedakteurIn des Artikels bzw. ChefredakteurIn,

statt stolz zu sein, einen solch guten und notwendigen Entschluß " Ihrer" Stadt Schwerin verkünden zu können, machen Sie einmal mehr Ihre armselige " Politik" auf dem Rücken der Wildtiere.

Wie verstehen Sie Ihren Job? Ausgewogene und demokratische Berichterstattung scheint Ihnen fremd zu sein.

Und das Tierleid, die Tierquälerei, die keinerlei Respekt und Mitgefühl erkennen läßt, geht an Ihnen vorbei, weil auch Ihnen offensichtlich wirtschaftliche Aspekte wichtiger sind.

Viel zu lange haben die Gemeinden da mitgemacht, und Ihre Zeitung hat das durch falsche Fakten in der Berichterstattung bzw. "schöne" Bilder unterstützt. Leider gehen auch noch viel zu viele Menschen in den Zirkus mit Wildtieren aus falsch verstandener Solidarität mit den BetreiberInnen.

Was sind das für Werte, die auch Kindern beigebracht werden? Tiere quälen, damit sie blöde " Kunststückchen" vorführen, oftmals mit ihren Freßfeinden,sie weder artgerecht noch gewaltfrei zu halten. Wildtiere/Tiere, die nur zur "Belustigung" dasind?

Indem Sie auch jetzt noch solche Artikel verfassen, zeigen Sie, daß Sie überhaupt nichts verstehen wollen:

- ca. 70% der Menschen sind gegen solche Zirkusse

- Wer Tiere so behandelt, zeigt deutlich sein/ihr Menschenbild und die"Werte".

-Starke Verhaltensstörungen sind die Folgen dieser Gewalt bzw. Folter, die beim "Lernen" angewandt wird. Mangelnde Bewegung, kleine Käfige, ständiges Herumreisen, unnatürliche klimatische Bedingungen für die jew. Tierart, Einsamkeit, Verabreichung von Medikamenten zum Zähmen etc. verstärken dieses Tierleid noch.

Es passieren viele "Unfälle", wenn Tiere sich vor Schmerz und Qual wehren; die werden allerdings kaum veröffentlicht - hier wäre eine Informationspflicht Ihrerseits,der Sie nicht nachkommen.

Etliche Gemeinden in Deutschland haben bereits solche Wildtierverbote erlassen - mit gutem Erfolg für die qualfreien Zirkusse.

Von 18 europäischen Ländern ist bekannt, daß sie  alle oder bestimmte Tierarten in Zirkusbetrieben verboten haben. Hier wäre es Ihre Pflicht, aufzuklären und davon zu berichten.

PETA hat dazu alle Informationen zusammengetragen, und wenn Sie richtig recherchieren würden, dann kämen Sie an diesen Wahrheiten gar nicht vorbei.

Wollten Sie so behandelt werden wie diese Tiere? Sicher nicht, also sorgen Sie durch eine kritische, korrekte, aufgeklärte, faktenreiche Berichterstattung dafür, daß dies auch nicht den Tieren im Zirkus (und anderswo) geschieht.

Daß Sie Ihren wirklichen, öffentlichen Auftrag begreifen und verstehen wollen, kann ich Ihnen nur wünschen!

Janina S.

Selbstverständlich ist es richtig, dass Wildtierverbot in Zirkussen zu unterstützen! Das ist längst Überfällig, wir "halten" schließlich auch keine menschlichen Minderheiten mehr zur Belustigung in Käfigen. Tiere fühlen, leiden und empfinden wie wir auch!

Wildtiere sind Fluchttiere und würden niemals freiwilligen dem Feuer entgegen springen, ohne erhebliche Gewalt führen Tiere keinerlei solcher fraglichen "Kunststücke" durch.

Sie können niemals artgerecht in Käfigen gehalten werden, artgerecht ist ein häufig riesiges Arsenal, somit ist artgerecht nur die Freiheit, Wo die Tiere mit ihren Rudeln in freier Natur ihre Streifzüge ausleben.

Jeder Mensch, der darüber nachdenkt, warum ein Elefant Handstand macht, ein Löwe durchs Feuer springt, Bären zahm tanzen MUSS sich fragen, warum dieses Tier das tut! Und muss sich eingestehen, dass es nicht der Natur des Tieres entspricht sondern einzig und allein die Gewalt und den psychischen Drucks  des Dompteur  spiegelt.

Die Tiere werden schon als Jungtiere aus ihrem Umfeld gerissen, was einfach nur Verantwortungslos ist.

Wer nicht auf Zirkusse verzichten will, soll in Zirkussen mit Akrobatik, Clowns und Musik gehen und Dompteure die angeblich ihre Tiere liebe, sollen ihnen endlich das Leben geben, dass sie verdienen, in Auffangstationen ohne Zwang und ohne Nachzucht!

Sema Bayar aus Kaiserslautern

Wie schön zu hören, dass in Schwerin endlich auch zu den Städten gehören, die das Leid dieser armen Tiere gestoppt wird. Es ist wirklich erschreckend zu sehen, dass in unserer  heutigen Zeit und in unserem Land Lebewesen ausgebeutet und nur aus Spaß gequält werden.

„Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt." (Mahatma Gandhi)

Ich möchte meinen Kindern später nicht rechtfertigen müssen, warum ich dieses Verbrechen an diesen armen Lebewesen toleriert habe. Meine Kinder würden von sich aus nicht in einen Zirkus gehen worin Tiere grausam eingetrichterte Kunststückchen aufführen müssen. Die ist weit von ihrer natürlichen Lebensweise.

Man sagt zwar, "Die Geschichte lehrt uns, dass die Geschichte uns nichts lehrt", trotzdem möchte ich an unsere Menschlichkeit glauben und hoffe, dass wir anders reagieren wie früher als man Menschen mit Behinderung, bzw. wegen ihrer Größe, Hautfarbe, etc. zur Schau gestellt hat. Das war damals, wie auch heute der Fall ist: Demütigung pur und keine Attraktion!

Bitte nutzen Sie Ihre Macht der Presse für den guten Zweck und das Gute und nicht, damit dieser unmoralische Zustand noch weiter läuft. Haben Sie ein Herz für die wehrlosesten unter den Wehrlosen!


 
J.Rosengarten

Bei Ihrem Artikel zum Thema Wildtier-Verbot in Schweriner Zirkussen ist mir aufgefallen, dass die darin eingebrachten Zitate mit ihren Inhalten die grundlegenden Aspekte für ein solches Verbot stark überschatten. Aus den beiden einleitenden Zitaten geht offensichtlich eine eher missbilligende Haltung ggü. des Verbots hervor, was den Leser irritiert, denn schließlich hat doch die Mehrheit der Menschen für das Verbot gestimmt. Dagegen scheint das äußerst knapp gehaltene Zitat von Dr. Haferbeck wie eine eher nicht allzu bedeutende Bemerkung am Rande oder hier am Ende des Artikels. Ich möchte hiermit nur sagen, dass in Anbetracht der Tatsache, dass sich die meisten Schweriner gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus ausgesprochen haben, es also auch mindestens genauso angebracht wäre wenigstens ein paar der ausschlaggebenden tierrechtlichen Argumente, die zu diesem Verbot geführt haben, in diesem Artikel zu erwähnen.

Ich bin jedenfalls sehr froh zu hören, dass sich nun auch Schwerin gegen Wildtiere im Zirkus entschieden hat. Bleibt nun noch zu hoffen, dass sich möglichst viele andere Städte dieser Entscheidung anschließen.

Daniel Moshammer

durch Ihren Artikel vom 29. Januar über das künftige Wildtierverbot in Zirkussen, welche auf Schweriner Gemeindegrund gastieren, habe ich von dieser wirklich grandiosen Entscheidung der Stadt Schwerin erfahren.

Es ist wichtig, dass immer mehr Menschen begreifen, dass Tiere, und natürlich auch Wildtiere, nicht zur Belustigung von Menschen existieren. Ein Löwe ist in seiner natürlichen Umgebung am besten aufgehoben, und diese findet sich wahrlich nicht eingesperrt hinter Gitterstäben. Kein Mensch hat das Recht, einem anderen Lebewesen mehr als unvermeidbar Leid und Schaden zuzufügen.

Ich hoffe, dass in Zukunft mehr und mehr Städte und Gemeinden sich diesem Vorgehen anschließen und so den tierquälerischen Praktiken der Zirkusse Einhalt gebieten. Die Menschen können sich gerne an Clown, Artisten, Zauberern und anderen menschgemachten Dingen erfreuen - dafür müssen keine Tiere leiden.

 
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