Lehrer droht mit Bluttat - in der Schule festgenommen

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01. Februar 2008, 11:54 Uhr

Ingolstadt - In einer bayerischen Schule ist ein angehender Lehrer festgenommen worden, der dort mit einer Bluttat gedroht hatte. Der 40 Jahre alte Referendar habe sich über die schlechte Bewertung seines Unterrichts an der Schule in Ingolstadt geärgert und einen Anschlag auf seinen Ausbilder angekündigt, bestätigte der Leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walter einen Bericht des „Donaukurier“ (Freitag). Der Mann sitze in Untersuchungshaft. Ihm werden versuchte Nötigung und Bedrohung vorgeworfen.

Nach den Ermittlungen hatte der 40-Jährige während des praktischen Teils seiner Ausbildung eine schlechte Note erhalten und deswegen befürchtet, dass er später nicht als Lehrer arbeiten könne. In einer Besprechung mit dem Betreuungslehrer soll er gesagt haben: „Es wird Blut fließen!“ Die Drohung soll sich gegen den Pädagogen gerichtet haben, der den Unterricht des Referendars besucht und als mangelhaft beurteilt hatte.

Der 40-Jährige hatte zunächst einen anderen Beruf ausgeübt und erst spät mit dem Lehramtsstudium begonnen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Drohung sehr ernst gemeint war.

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