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Drei Frage an den Bürgermeister : Lebenswerte elf Orte

vom
Aus der Redaktion des Güstrower Anzeiger

Schnelles Internet wichtig für Gemeinde-Zukunft

Karl-Heinz Kissmann (60) wurde 1994 als Kandidat der Prüzener Runde Bürgermeister von Prüzen. 2004 erweiterten sich seine Aufgaben durch die Fusion von Prüzen und Gülzow.

Was zeichnet Ihre Gemeinde aus – was macht sie lebenswert?
Kissmann: Es sind elf Ortsteile, in denen man alles findet, was man sucht, wenn man auf dem Dorf leben will. Wer Ruhe und Abgeschiedenheit liebt, wohnt z.B. in Tieplitz, wer größere Vielfalt mag, der hat die Wahl zwischen Gülzow, Prüzen oder Boldebuck. Genauso wichtig ist aber auch, dass es bis Güstrow und Bützow nicht weit ist.

Was sind die aktuellen Pläne der Gemeinde?
Unser größter Wunsch ist, dass wir mit Fördermitteln unser Mehrzweckgebäude in Prüzen, die ehemalige Kita, umbauen. Wenn das klappt, hoffen wir, dass dort stundenweise ein Arzt praktiziert. Nach Wilhelminenhof und in Karcheez wollen wir die letzten defekten Straßen sanieren. Geld benötigen wir ebenfalls für die Erhaltung der Infrastruktur und die beiden Feuerwehr-Standorte in Gülzow und Karcheez.

Wie sehen Sie Ihre Gemeinde in zehn Jahren?
Sie wird genauso groß wie jetzt sein, denn so ist die Arbeit gerade noch überschaubar. Hoffentlich viel früher, aber dann sollte endlich überall schnelles Internet verfügbar sein. Für mich ist das eine Grund-voraussetzung, dass sich junge Familien und Firmen für ein Dorf entscheiden.

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