Drei Fragen an die Bürgermeisterin : „Lebendige Gemeinde“

Annelies Ehm bekam das Vertrauen der Kuhstorfer als neue Bürgermeisterin.  Fotos: Hirschmann
Annelies Ehm bekam das Vertrauen der Kuhstorfer als neue Bürgermeisterin. Fotos: Hirschmann

Junge Leute zieht es nach Kuhstorf

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30. November 2015, 13:40 Uhr

Seit mehr als einem Jahr ist Annelies Ehm Bürgermeisterin in Kuhstorf. Franca Niendorf sprach mit ihr über die Vorzüge des Ortes und über seine Zukunft.

Was macht Kuhstorf aus?
Es ist in meinen Augen eine lebendige Gemeinde. Auch wenn viele Einwohner tagsüber unterwegs sind und auswärts arbeiten, beteiligen sie sich am Gemeindeleben. Zum Beispiel im Festkomitee. Wir haben unsere rege Feuerwehr und einen großen Kindergarten. Das Zusammenleben zwischen Jung und Alt ist gut hier. Viele junge Leute fragen nach Wohnraum bei uns, der recht knapp ist.

Was hat sich die Gemeinde künftig vorgenommen?
Einige Straßen und Wege sind ein Problem. Wir wollen schon lange den Weg Zum Stutenbaum sanieren und hoffen jetzt auf Mittel vom Land. Ohne ginge es nicht. Auch der Weg nach Redefin ist ein Thema. Genauso wie der alte Kindergarten. Ein potenzieller Käufer ist abgesprungen. Jetzt überlegen wir, das Haus abzureißen und drei Bauplätze daraus zu machen und zu verkaufen. Oder die Gemeinde schafft selbst Wohnungen in dem Gebäude. Das sind aber nur erste Ideen.

Was erhoffen Sie sich vom Landkreis?
Der Landkreis sollte mal daran denken, die Kreisumlage nicht ständig zu erhöhen. Das gräbt dem Amt und den Gemeinden die Handlungsspielräume ab. Und wir können nicht auch noch ständig die Steuern und Abgaben erhöhen. Wir haben viele kleinere Unternehmen, mit denen es dann eventuell Probleme geben könnte. Da sollte uns der Landkreis Freiraum lassen.

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