Drei Fragen an die Ortsvorsteher : Leben auf dem Dorf schmackhaft machen

scheer
1 von 1

Er weiß aber Bescheid und ist auch im Dienst

Axel Scheer ist seit der letzten Kommunalwahl 2014 der Ortsvorsteher in Reckenzin. Im Ortsbeirat wird er unterstützt von Heiko Stibbe und Andreas Behn. Der „Prignitzer“ sprach mit Axel Scheer:

Was zeichnet Reckenzin aus?

Axel Scheer: Ich bin hier aufgewachsen. Die Gemeinschaft zusammen mit Streesow ist richtig gut. Beim Erntefest machen alle mit, ob Feuerwehr, Sportverein oder jeder einzelne. Der eine macht dies, der andere macht das. So muss das auch sein. Das gleiche gilt für unseren Herbstputz. Da packen viele in Reckenzin und Streesow mit an. Es geht auch darum, mal hinterher zusammenzusitzen. Und wir sind unglaublich stolz auf unseren Spielplatz. Da haben wir in diesem Jahr erstmals ein Frühlingsfest für unsere vielen Kinder gefeiert. Viele Leute schimpfen, die jungen Leute würden weggehen. Man muss aber auch für sie etwas machen, ihnen das Leben auf dem Dorf schmackhaft machen.

Was sollte sich ein Besucher in Reckenzin unbedingt anschauen?

Einfach mal ein Spiel des Reckenziner SV. Wir haben hier in unserem Gemeindegebiet Radwanderwege. Die Reckenziner Kirche – eine gotische Feldsteinkirche – sollte man sich ansehen, dann das Kriegerdenkmal in Streesow und die knorrige Linde. Die ist mal abgebrannt, aber sie blüht immer wieder auf.

Was wünschen Sie sich vom Landkreis?

Vom Landkreis weniger, vielmehr vom Land. Unsere Ortsdurchfahrt ist in katastrophalem Zustand. Sie muss dringend gemacht werden. Wir hatten schon so viele Gespräche in den vergangenen Jahren, aber bislang hat sich nichts getan. Es wäre für die Grundstücke eine Wertsteigerung. Wenn es regnet, steht an den Seiten das Wasser und es ist alles verschlammt.
 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen