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Laser-Beamer, 3D-Brillen und günstigere Ultrabooks

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erstellt am 05.Mär.2012 | 05:43 Uhr

Hannover | Als Hardwareschwerpunkte der diesjährigen Schau nennt er Smartphones, Tablets und Ultrabooks. "Zudem gibt es aber auch einen Ausblick, auf das, was uns in den nächsten zwölf Monaten erwartet wie 3D-Displays und Hy bridfernsehen oder allgemein das Thema Projektion."

Das taiwanesische Unternehmen BenQ zum Beispiel präsentiert den ersten Beamer der Welt, der mit Laser statt Lampe arbeitet. Nach Angaben einer Unternehmenssprecherin sind die Modelle LX60ST und LW61ST zunächst für den Bildungsbereich bestimmt. Damit sollen bei einem Kontrastverhältnis von 80 000 zu 1 bis zu 20 000 wartungsfreie Stunden möglich sein, ohne den lästigen Lampenwechsel. Mit rund 2 500 Euro hat die neue Technik ihren Preis, allerdings sieht BenQ diese bald auch in Händen von Privatnutzern.

Ansonsten ist die Messe für Privatnutzer nach Einschätzung von Sven Schulz von der Fachzeitschrift "Computer bild" eher interessant im Segment Tablet-PCs und Ultrabooks. Vor allem bei den Konkurrenten des iPad tue sich einiges. "Die Geräte werden langsam etwas günstiger", beobachtet Schulz. Zudem gebe es mehr Auswahl in puncto Größe und Leistungsfähigkeit. Auf der Messe ist unter anderem das Stylistic M532 von Fujitsu mit Android 4.0 und Google Apps zu sehen. Es wiegt 550 Gramm, bietet einen 10,1 Zoll-Bildschirm sowie UMTS und WLAN-Empfang, der Preis ist aber noch nicht bekannt. Ganz auf Performance ausgerichtet sind die neuen Ultrabooks, die den hauchdünnen mobilen Computern von Apple Konkurrenz machen sollen. Der Markt ist riesig, Intel erwartet bis zum Jahresende einen Marktanteil der Notebooks von 40 Prozent. Die Preise für die Ultrabooks würden auch hier noch deutlich unter die Marke von 1000 Euro fallen, meint Computerbild-Redakteur Schulz. Ultrabooks eigneten sich vor allem für das mobile und effiziente Arbeiten. Die meisten seien mit SSD-Laufwerken und nicht mehr mit Festplatten ausgestattet. Systemstarts und Programme laden sei damit teilweise doppelt so schnell möglich. Dank neuer Prozessoren, zum Beispiel den Ivy-Bridge-Modulen von Intel, böten die Ultrabooks auch eine erheblich höhere Akkulaufzeit. Außerdem verbrauchen sie laut Schulz erheblich weniger Strom. Erste Modelle in mobilen PCs seien ab Mai oder Juni zu erwarten. Während dies noch Zukunftsmusik ist, sind andere konkrete Anwendungen auf der Cebit schon zu sehen, zum Beispiel Minibeamer von BenQ oder Assmann, die Bilder vom Iphone oder iPod an die Wand werfen. Um Inhalte vom Smartphone auf dem Bildschirm im Arbeits- oder Wohnzimmer anzeigen zu können, zeigt AOC einen 23 Zoll großen Full-HD-Monitor, der gleichzeitig eine Dockingstation für iPhone und iPod ist.

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