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Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen zum Urteil

vom

Kritisch hat Marita Pagels-Heineking, Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen, das Urteil aufgenommen. „Richtig ist, dass im Urteil nicht nur die Zusammenarbeit mit der Stasi und die Tätigkeit für das DDR-Grenzregimes bei der Bewertung herangezogen wurden, sondern auch die zurückliegenden 20 Jahre nach der Wende“, sagte Marita Pagels-Heineking in einer ersten Stellungnahme gegenüber unserer Redaktion. Aber es hätte auch berücksichtigt werden müssen, wie Michael Heinze in diesen 20 Jahren mit seiner Stasi-Vergangenheit umgegangen ist. „Es gab nie ein Wort der Erklärung oder des Bedauerns von Herrn Heinze“, sagte Frau Pagels-Heineking. Man könne auch nach 20 Jahren nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und wie Heinze so tun, als wenn die Stasi-Zusammenarbeit in der DDR etwas ganz Normales gewesen sei. Sie hätte erwartet, dass der Bürgermeister sich mit den Abgeordneten der Stadt zusammensetzt.

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erstellt am 09.Jun.2011 | 07:59 Uhr

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