zur Navigation springen

Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen zum Urteil

vom

svz.de von
erstellt am 09.Jun.2011 | 07:59 Uhr

Kritisch hat Marita Pagels-Heineking, Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen, das Urteil aufgenommen. „Richtig ist, dass im Urteil nicht nur die Zusammenarbeit mit der Stasi und die Tätigkeit für das DDR-Grenzregimes bei der Bewertung herangezogen wurden, sondern auch die zurückliegenden 20 Jahre nach der Wende“, sagte Marita Pagels-Heineking in einer ersten Stellungnahme gegenüber unserer Redaktion. Aber es hätte auch berücksichtigt werden müssen, wie Michael Heinze in diesen 20 Jahren mit seiner Stasi-Vergangenheit umgegangen ist. „Es gab nie ein Wort der Erklärung oder des Bedauerns von Herrn Heinze“, sagte Frau Pagels-Heineking. Man könne auch nach 20 Jahren nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und wie Heinze so tun, als wenn die Stasi-Zusammenarbeit in der DDR etwas ganz Normales gewesen sei. Sie hätte erwartet, dass der Bürgermeister sich mit den Abgeordneten der Stadt zusammensetzt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen