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24. November 2017 | 10:33 Uhr

Kurzsichtig

vom

svz.de von
erstellt am 23.Nov.2011 | 06:47 Uhr

Die Gemeinden der Ämter Putlitz-Berge und Meyenburg gehören zu den wenigen im Kreis, die aktuell über Fusionen diskutieren, Vor- und Nachteile abwägen. Und das nicht nur allgemein, sondern untersetzt mit einem konkreten Zeitplan. Das ist richtig, denn ein Weiter-wie -bisher wird es nicht geben. Wer darauf noch hofft, dürfte sich in naher Zukunft eines besseren belehren lassen. Zielgrößen und Einwohnerzahlen lässt das Land vorerst zwar noch offen, aber die Kernbotschaft ist unmissverständlich.

Dass Berge zunächst mit Meyenburg liebäugelt, liegt nahe. Die Amtsstruktur ist vertraut, Selbstständigkeit bleibt erhalten. Die Option Karstädt von vornherein auszuschließen, ist hingegen falsch. Ohne Verhandlung Vorwürfe gegenüber Karstädts Bürgermeister zu konstruieren, ist undiplomatisch und kurzsichtig - auch auf kommunalpolitischer Ebene.

Karstädts wirtschaftliche Entwicklung der vergangenen Jahre ist beeindruckend. Investitionen in Spielplätze, Kitas, Schulen und Dorfgemeinschaftshäuser sprechen für sich. So schlecht kann es also nicht bestellt sein in der Gemeinde, die auch Mitglied im Wachstumskern ist. Berge sollte sich anschauen, wie viel Selbstständigkeit ihr Haushalt künftig gestattet. Ein Prüfen aller Optionen für ein Fusion ist die logische Konsequenz und im Interesse der Bürger.

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