zur Navigation springen

Kunst am Kreisverkehr: Sechs Meter hohe Stele aus Edelstahl aufgestellt

vom

svz.de von
erstellt am 04.Nov.2011 | 08:03 Uhr

Perleberg | Ein aufsteigender Gänseschwarm steht in der Traumdeutung für Wachsamkeit und für Liebe. Seit Donnerstagabend kann man einen solchen Schwarm 24 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr sehen, und zwar an der Stele im Kreisverkehr. Im Beisein vieler interessierter Perleberger, Gästen der Stadt und Verantwortungsträgern sowie Mitarbeitern der ausführenden Firmen wurde das Kunstobjekt am vorbereiteten Ort aufgestellt. Kranfahrer Klaus Jüchert und Kollegen der Firma JKS Metallverarbeitung - beide aus Perleberg - bugsierten die sechs Meter hohe und 1,2 Tonnen schwere Stele behutsam an ihren Platz, wo sie problemlos auf die Verankerung gesetzt werden konnte.

Die Stele ist ein reines Prignitzer Produkt: Kreativer "Vater" ist Bernd Streiter aus Mödlich. An der Produktion des Kunstwerks und an allen sonstigen Arbeiten waren, außer den schon genannten Betrieben, das Ingenieurbüro Oltersdorf und die A. Hellwig GmbH aus Perleberg sowie die Uwe Braun GmbH aus Lenzen beteiligt. Die Wertschöpfung bleibt also in der Region - bei einer Investitionssumme von 60 000 Euro ja nicht ganz unwichtig.

Eine abenteuerliche Reise sei es gewesen, von den ersten Gedanken bis zum Aufstellen der Stele, resümierte Bernd Streiter. "Die Idee ist toll umgesetzt, es hat Spaß gemacht", so der Künstler. Die reine Fertigungszeit bei der JKS Metallverarbeitung betrug übrigens nur drei Wochen. "Jeder Besuch in der Produktion war für mich wie ein Kindergeburtstag. Außerdem konnte ich so auch anderen mal bei der Arbeit zuschauen", berichtet Streiter. Als die Feuerwehr am Donnerstagabend den großen Scheinwerfer ausschaltete, erstrahlte die Stele mit ihrer indirekten Beleuchtung. Zur Einweihung ließ man weiße Luftballons aus ihr aufsteigen, auch ein Band wurde symbolisch zerschnitten. Der noch fehlende 60 Zentimeter breite Streifen aus Glaskies um die Stele herum wird im kommenden Frühjahr eingebaut.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen