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Splitter : Kultgaststätte kocht auch für viele Schulkinder

vom
Aus der Redaktion der Parchimer Zeitung

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2015 | 09:00 Uhr

Die Gaststätte „Zum Römer“ direkt an der Bundesstraße 191 zwischen Parchim und Lübz ist eine Institution in der Gemeinde Rom. Hier hielten schon zu Vorwendezeiten viele Kraftfahrer an. Kein Wunder. Hier gab es ordentliche Portionen, denn es war der Speisesaal der LPG Tierproduktion und gleichzeitig öffentliche Gaststätte.

Der Agrargenossenschaft Rom gehört das Gebäude heute und sie hat einiges in den letzten Jahren investiert. Beispielsweise in das Dach, in die Fassade, in die Bestuhlung. Jetzt wird ein neuer Kühlschrank für die Gastronomie angeschafft.

Betreiber der Gaststätte ist im sechsten Jahr Fred Rzehorz aus Lübz. Die Dimension als Ausflugsziel wie zu DDR-Zeiten bekomme der Römer wohl nicht wieder, sagt er. Und dennoch zieht er sein Publikum auch von weiter an. Zweimal im Monat ist hier am Sonntag Tanztee. Und dann kommen die Tanzlustigen eigens sogar aus Schwerin, Wismar und Pritzwalk, berichtet der Wirt. Sechs fest angestellte Mitarbeiter gibt es heute im Römer. Zum täglichen Geschäft gehört die Auslieferung von Essen auf Rädern nach Parchim und Lübz. 130 bis 140 Portionen fährt die Gaststätte an Schulen aus, weitere 120 an Rentner. Geöffnet ist die Gaststätte jeden Tag. Sie profitiert auch davon, dass Betriebsfeiern und Tagungen zugenommen haben.

Die Kartoffeln für das Mittag stammen direkt aus Rom von den Feldern der Agrargenossenschaft, das Fleisch kommt vom Schlachthof aus Parchim, sagt der Wirt. Er sieht keinen Grund daran etwas zu ändern. Denn die Qualität dieser Produkte stimme.

 

Blick auf den Fangelturm
Blick auf den Fangelturm Foto: Thomas Zenker
 

Ein Ausflug zum Fangelturm

An der Landesstraße 16 von Parchim nach Mestlin, hinter dem Baustoffwerk, führt ein ausgeschilderter Weg zum Fangelturm, der ein beliebtes Ausflugsziel ist. Der runder Backsteinturm stammt aus dem 14. Jahrhundert und gehörte einst zu den Grenzsicherungsanlagen um die Stadt Parchim – sowohl zum Beobachten als auch zum Verteidigen.

In der Mauer befinden sich auf drei Ebenen schmale Schießscharten. Die Bezeichnung Fangelturm lässt auf eine spätere Nutzung des Turms als Gefängnis schließen. Der Fangelturm wurde saniert und kann über Treppen bestiegen werden.

 


Alles richtig: Der Stralendorfer Nachwuchs beim Bestimmen von feuerwehrtechnischen Geräten
Alles richtig: Der Stralendorfer Nachwuchs beim Bestimmen von feuerwehrtechnischen Geräten Foto: Christiane Großmann
 

Stralendorfer auf dem Siegertreppchen

Die Jugendfeuerwehr trägt den Namen von Stralendorf in das Land hinaus. 2002 erkämpfte sich der Stralendorfer Feuerwehrnachwuchs in Wismar den Landesmeistertitel – und schaffte es damit als erste Jugendtruppe aus dem Landkreis Parchim beim Landeswettbewerb bis aufs oberste Siegertreppchen. Im Jahr darauf war ein deutscher Vizemeistertitel in Staßfurt die Krönung der langjährigen kontinuierlichen Arbeit. 2009 legte der Stralendorfer Nachwuchs noch einmal nach und holte sich wieder den Landesmeistertitel.

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