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17. November 2017 | 18:49 Uhr

Kronprinz Röttgen in Nöten

vom

svz.de von
erstellt am 08.Mär.2011 | 07:15 Uhr

Berlin | Norbert Röttgen kennt das: Druck, Schlagzeilen, Kritik. Einmal mehr steht der Bundesumweltminister in der Schusslinie. Der CDU-Mann sei "ein Totalsausfall", poltert Grünenfraktionschef Jürgen Trittin, früher selbst Bundesumweltminister.

Hat er bei E10 geschlafen? Röttgen winkt ab. Dass ihm Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) die Schau gestohlen und den Benzin-Gipfel vorbereitet, während er noch über die Skipisten wedelte, berührt ihn scheinbar nicht. Der Liberale sei halt ein "Filou"...

Ist Röttgen in den Gedanken bereits in Nordrhein-Westfalen, wo er Ministerpräsidentin Kraft ablösen und endgültig zum zweiten Mann in der CDU aufsteigen will, sollte es dort wirklich Neuwahlen geben? Für die einen gilt der "Obama aus Meckenheim" als Hoffnungsträger, bei anderen hält sich seine Beliebtheit in Grenzen, gilt der promovierte Jurist, Typ Schwiegermutters Liebling, doch als überheblich. Sein Versuch, 2009 Volker Kauder als Fraktionschef zu verdrängen, nehmen ihm noch viele übel. Als Minister scheiterte er, die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke nur maximal um sechs Jahre zu verlängern.

Doch spätestens seit er an der Spitze der NRW-CDU steht, gilt er als möglicher Kronprinz Merkels. Scheitert er in NRW oder leiste er sich weitere Pannen, heißt es hinter vorgehaltener Hand, sei er aber ein Abstiegskandidat.

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