Krebsvorsorge auf Krankenkassenkosten

svz.de von
28. Juni 2012, 10:11 Uhr

Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Je früher sie erkannt werden, desto besser lassen sich viele Tumore n behandeln oder sogar vollständig heilen. Deshalb bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten mehrere Früherkennungsuntersuchungen zur Krebsvorsorge. Nach Angaben der AOK Nordost sind dies:

Ab einem Alter von 20 Jahren:

- für Frauen eine jährliche Früherkennungsuntersuchung auf Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane;

Ab 30 Jahre:

- zusätzlich für Frauen eine jährliche Früherkennungsuntersuchung auf Krebs in der Brust einschließlich einer Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust;

Ab 35 Jahre:

- für Frauen und Männer alle zwei Jahre eine Hautkrebs-Früherkennungsuntersuchung (gezielte Befragung nach Hautveränderungen und Untersuchung des gesamten Körpers);

Ab 45 Jahre:

- für Männer jährliche Früherkennungsuntersuchung auf Krebserkrankungen der Geschlechtsorgane;

Ab 50 Jahre:

- für beide Geschlechter jährlich eine Darmkrebs-Früherkennung durch Tastuntersuchung im Enddarm und Test auf verborgenes Blut im Stuhl;

- für Frauen (bis 69 Jahre )alle zwei Jahre Mammographie-Screening;

Ab 55 Jahre:

- für Frauen und Männer zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren zur Darmkrebsfrüherkennung, alternativ kann auch alle zwei Jahre ein Test auf verborgenes Blut im Stuhl in Anspruch genommen werden.

Die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen sind wie alle gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen von der Praxisgebühr ausgenommen.

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