Kopfüber in Kanal gestürzt - Autofahrer kann sich retten

Kopfüber landete dieser Wagen im Ludwigsluster Kanal: Der 18-jährige Fahrer konnte sich selbst aus dieser bedrohlichen  Lage befreien. Foto: Ralf Drefin
Kopfüber landete dieser Wagen im Ludwigsluster Kanal: Der 18-jährige Fahrer konnte sich selbst aus dieser bedrohlichen Lage befreien. Foto: Ralf Drefin

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12. November 2009, 09:55 Uhr

Weselsdorf | Für einen 18-Jährigen endete eine Autofahrt am Mittwochabend gegen 19 Uhr im Ludwigsluster Kanal. Es war eine lebensbedrohliche Situation, aber der Fahranfänger konnte sich aus eigener Kraft retten. "Er hatte großes Glück, dass er nicht ertrunken ist", sagt Polizeioberrat Christian Eichwitz.

Dunkelheit, Nieselregen, dazu die nasse Fahrbahn und, wie die Polizei feststellte, zu hohes Tempo: Auf der Landstraße 07 zwischen Warlow und Weselsdorf verlor ein Ludwigsluster die Kontrolle über seinen VW-Golf. Das Fahrzeug überschlug sich und landete kopfüber im rund 1,20 Meter tiefen Wasser des Ludwigsluster Kanals. Doch der junge Mann bewahrte die Nerven. Er soll sich unter Wasser abgeschnallt haben, durch das geborstene Fenster der Fahrertür das Auto verlassen und dann ans Ufer geschwommen sein. Anschließend habe er versucht, mehrere Autos anzuhalten. Erst Minuten später habe ein Lkw-Fahrer angehalten und den Rettungsdienst alarmiert. Der junge Mann wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und wurde nach ambulanter Behandlung entlassen.

Das Fahrzeug wurde noch am Abend aus dem Wasser geborgen. Dabei half der Vater des Verunglückten, der kurze Zeit später am Unfallort eintraf, tatkräftig mit. Er stieg in das Wasser und befestigte das Abschleppseil, damit das Fahrzeug an Land gezogen werden konnte.

Derzeit versucht die Polizei, den genauen Unfallhergang zu ermitteln. "Alkohol", so Revierleiter Eichwitz, "war nicht im Spiel."

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