Kommentar: Runder Tisch für das Kaufhaus

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01. Juli 2013, 05:49 Uhr

Der finanzielle Klotz "Dömitzer Kaufhaus" hängt schwer am Bein aller. Wenn nun aber tatsächlich im Oktober Schluss ist, wird der Klotz noch schwerer. Ein bislang touristischer Anziehungspunkt im Herzen der Festungsstadt ist dann ausgeblutet, schlichtweg tot. Es muss Aufgabe nicht nur der Nutzer im Kaufhaus sein, dort Zukunft zu schaffen. Die Verantwortlichen von Stadt, Wirtschaftsförderung und auch die Gewerbetreibenden rund um den Slüterplatz bis hinaus zum Hafen müssen Sorge tragen, dass dort nicht wieder ein Schandfleck entsteht, der wie vor Jahren jeden Touristen abschreckt. Das Kaufhaus gehört zu den touristischen Erkennungsmerkmalen der Stadt. Die andere Lösung: Abreißen. Gerade die Denkmalpflege ist in der Verantwortung, wenn Dömitz nicht im Staub der Geschichte in sich zusammenfallen soll.

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