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Splitter : Klein, fein, voll : „Pusteblume“ überzeugt Eltern aus der ganzen Region

vom
Aus der Redaktion des Hagenower Kreisblatt

von
erstellt am 11.Jul.2016 | 13:17 Uhr

Um die Zukunft ihrer „Pusteblume“ brauchen sich die Hülseburger derzeit keine Gedanken machen. Der Bedarf vor allem an Krippenplätzen sei so groß in der kommunalen Kita, dass die Gemeinde anbauen könnte. Und „darauf sind wir stolz“, sagt Bürgermeister Heinz Dubielski. Auch wenn der Erhalt sehr viel Geld koste. „Da sind wir der Gemeinde auch für dankbar“, sagt Kita-Leiterin Beatrix Kruse. Es sei schließlich kein Standard, dass sich eine Gemeinde das noch leiste.

Es ist ein kleines Haus für maximal 18 Kindergarten- und sechs Krippenkinder. Und viele Eltern aus Bobzin, Gammelin, Luckwitz, Dümmer, Bakendorf und natürlich Hülseburg schätzen die kleine Einrichtung.

Brand ruft Feuerwehr wieder ins Leben

Einige Kameraden der Wehr.
Einige Kameraden der Wehr.
 

Ein Brand Mitte der 1990er Jahre ist für die Hülseburger so einschneidend, dass sie ihre Feuerwehr wieder ins Leben rufen. Seit 1996 gehört sie zur Gemeinde, an der Spitze Wehrführer und Bürgermeister Heinz Dubielski. Feuerwehrhaus, Löschfahrzeug, Mannschaftswagen stehen bereit. Seine einzige Sorge: „Ich würde mir wünschen, dass wir noch mehr Kameraden bekommen.“ Denn tagsüber sei die Wehr nicht einsatzfähig. 15 Mitglieder zählt sie, neun davon sind aktiv.

Biogas sollte ganzes Dorf heizen

Die große Wirtschaftskraft gibt es nicht im kleinen Hülseburg. Dennoch sprudelt ein Landwirtschaftsbetrieb aus Bandenitz durch die genutzten Flächen auf Gemeindegebiet etwas Geld in die Kasse. Der dazugehörige Milchhof in Hülseburg wird zudem gerne als Ausflugsziel für Kinder genutzt.

Auch die Biogasanlage im Ortsteil Presek prägt seit sechs Jahren den Ort. „Sie sollte eigentlich mal das ganze Dorf heizen“, sagt Bürgermeister Heinz Dubielski. Vertraglich sei schon alles geregelt gewesen. Das habe sich dann aber leider zerschlagen. Denn statt der zunächst über 40 Anschließer waren es am Ende nur noch 20. Das hätte sich dann nicht mehr gerechnet, so Dubielski.

Bis vor einiger Zeit war noch ein Lohnunternehmer mit großen Landmaschinen ansässig in Hülseburg. Neue Auflagen durch ein Veto der Bürger ließen den Betrieb aber abwandern.

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