Klebekennzeichen nur in Ausnahmefällen erlaubt

Ein Klebekennzeichen darf nur in bestimmten Ausnahmefällen an einem Auto angebracht werden. Erlaubt sei es etwa, wenn ein herkömmliches Nummernschild aus technischen Gründen nicht am Wagen festgemacht werden könne.

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23. April 2009, 08:21 Uhr

Koblenz (dpa) - Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz in einem Urteil entschieden. «Ästhetische Gründe» rechtfertigten eine Ausnahmegenehmigung aber nicht (Az.: 3 K 904/08.KO). Im Gegensatz zu einem von der Behörde abgestempelten Auto-Kennzeichen fehlt beim Klebekennzeichen das amtliche Prüfsiegel.

Die Halterin eines Mazda hatte gegen die Stadt Andernach geklagt, weil diese ihr das Klebekennzeichen nicht genehmigen wollte. Die Frau war der Ansicht, «ihr» Kennzeichen entspreche den Vorschriften. Zudem gab sie an, dass die Entfernung des Klebekennzeichens, das schon seit sieben Jahren auf dem Auto angebracht war, mit hohen Kosten verbunden sei: Die Motorhaube müsse dann neu lackiert werden. Dies sei aber kein Grund, um eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, urteilten die Richter. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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