Splitter : Kirche Wiendorf geschichtsträchtig

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03. Januar 2016, 18:42 Uhr

Mitten in Wiendorf steht die gotische Backsteinkirche, erbaut um 1360. Sie zeigt sich als einschiffiges Langhaus umgeben mit einer Natursteinmauer. Erst zu Weihnachten fand dort wieder das traditionelle Weihnachtskonzert statt.

Vor drei Jahren gründete sich ein Förderverein Dorfkirche Wiendorf. Die Mitglieder um Vereinsvorsitzenden Peter Reizlein haben das Ziel, gemeinsam mit der Kirchgemeinde die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten auf den Weg zu bringen.

„Wir sind gegenwärtig 22 Mitglieder, haben unser Ziel, jedes Jahr drei, bis vier neue Mitstreiter dazuzugewinnen erreicht. Wir sind ein kleiner Verein, der aber schon einiges auf den Weg gebracht hat“, sagt Reizlein.

Sangesfreudig

Die 22 Frauen des Volksliederchores Wiendorf haben ereignisreiche Tage hinter sich. Wie immer in der Vorweihnachtszeit standen einige Auftritten auf dem Programm. „Wir hatten insgesamt sechs Konzerte“, sagt Lisa Schrang, die Vorsitzende der sangesfreudigen Damen. Traditionell sind die Auftritte in den Schwaaner Kirchen und auch im Pflegeheim in Schwaan. Höhepunkt war einmal mehr das Weihnachtskonzert in der Kirche zu Wiendorf. Zum 15. Mal war auch der Shantychor „De Klaashahns“ aus Warnemünde mit dabei.

Nach der Weihnachtspause beginnen die Proben des Chores, der seit 27 Jahren besteht, wieder am 18. Januar und dann jeden Montag von 19.30 bis 21 Uhr. Froh sind die Frauen, dass Dorothea Schabow die musikalische Leitung des Chores fortsetzt. Bei einem Durchschnittsalter von 74 Jahren ist Margarete Greulich mit 91 die älteste Sängerin. Über jüngere Chormitglieder würden sich die Frauen freuen.

Kinderfreundlich

Eine tolle Entwicklung hat die Kindertagesstätte „Landzwerge“ in Wiendorf genommen. Vor zehn Jahren wurde die Einrichtung privatisiert. „Wir wollten sie unbedingt erhalten“, sagt Bürgermeister Frank Heidelk. Doch für die Gemeinde selbst war das angesichts knapper werdender Haushaltsmittel seinerzeit nicht mehr zu stemmen. „Wir hatten jedes Jahr zwischen 35 000 und 40 000 Euro zusätzlich dazuschießen müssen“, erinnert sich der Bürgermeister.

Zunächst wurde die Einrichtung von der Soziale Dienste von Oertzen GmbH übernommen, heute ist die Kalis Kinderwelten GmbH der Träger der Einrichtung. Die Kindertagesstätte wurde von Grund auf saniert und ist heute eine modern ausgestatteten Kita. Den Mädchen und Jungen stehen nicht nur schöne Räume zur Verfügung, sondern auch ein großen Spielplatz mit zahlreichen Obstbäumen. „Eine Kita im Dorf ist wichtig, gerade für junge Familien“, sagt Frank Heidelk.Die Kita ist montags bis freitags von 6 bis 18.30 Uhr geöffnet.

 

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