Kinder sind ein Abenteuer, das sich lohnt

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12. September 2012, 02:31 Uhr

„Was lag denn im Winter in der Luft?“ fragte eine Freundin neulich augenzwinkernd mit Blick auf die vielen stattlichen Babybäuche und Kinderwagen, die uns in der Stadt entgegenkamen. Ist er vielleicht endlich da, der vielbeschworene Babyboom in Deutschland?

Der Eindruck täuscht. Wie aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, werden zwar die meisten Kinder in den Monaten Juli, August und September geboren – ein Trend, der seit vielen Jahren anhält. Gleichwohl ist die Geburtenzahl auch nach Einführung des Elterngeldes im Jahre 2007 mit Ausnahme von 2010 kontinuierlich gesunken. Im vergangenen Jahr kamen sogar so wenige Kinder zur Welt wie noch nie.

Elterngeld, Ausbau der Kinderbetreuung, ab 2013 ein Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für unter Dreijährige, gesunkene Krippenbeiträge in MV, Kindereinrichtungen, die ihre Öffnungszeiten flexibel gestalten – im politischen und gesellschaftlichen Familienbild hat sich einiges bewegt. Die Entscheidung für ein Kind wird Paaren deshalb aber nicht automatisch leichter gemacht. Gerade die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt vielfach ein Spagat.

Wer sich trotzdem bewusst für ein Kind entscheidet, bereut diesen Schritt selten. Der erste Schrei, das erste Lächeln, das erste „Mama“ und „Papa“, der erste Schritt – unvergessliche Momente. Doch nicht nur das eint viele Eltern. Zur Freude über den anstehenden Nachwuchs tauchen beim ersten Kind oft viele Fragen auf: Welche Vorsorgeuntersuchungen sind nötig? Wie viel Elterngeld steht mir zu? Welche Rechte habe ich als Schwangere am Arbeitsplatz?

Antworten auf Fragen wie diese geben wir in unserer neuen Serie, die heute startet. Sie spannt zwei Wochen lang den Bogen von der Zeit der Schwangerschaft über die Geburt bis hin zum ersten Lebensjahr des Kindes.

Denn: Es lohnt sich, trotz weniger Schlaf, Zeit und Geld, das Abenteuer Kind zu wagen!

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