Keine Wertsachen in der Laube lassen

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11. November 2009, 10:01 Uhr

Schwerin | In den Kleingarten-Sied lungen der Landeshauptstadt gehen wieder Langfinger um. Allein am vergan genen Wochenende wurden zehn Lauben auf ge brochen. Betroffen waren beispielsweise Anlagen auf der Krösnitz, in Lankow, Mueß und in der Weststa dt. Zum Die besgut ge hörten nach Angaben der Polizei unter an derem eine Wand lampe, ein Wasser kocher, ein Gasbe hälter, Schnapsflaschen und ein Staubsauger.

"Wir erleben derzeit leider wieder eine n saison bedingten Anstieg bei den Lauben-Einbrüchen", berichtet der Leiter des Schweriner Kriminalkommis sa riates, Bernd Knitter. Diebe nutzten die dunkle Jahreszeit, um in den verlas senen Anlagen nach Gegenständen zu suchen, die sich irgendwie zu Geld machen ließen. Verglichen mit den Vor jahren sei die Zahl der Einbrüche bisher jedoch rückläufig, betont Knitter, der wie auch Schwerins Polizeichef Wilfried Kapischke nicht von einem Kri mi nali tätsschwerpunkt spricht.

Trotzdem bittet der Leiter des Kri minalkommissariates um Wachsamkeit: Einbrecher in Kleingarten-Anlagen hätten es vor allem auf elektrische Gartengeräte wie Heckenscheren, Laubsauger, Häcksler und Pumpen, aber auch auf Fernsehgeräte, Satellitenanlagen und Radios abge sehen. Gartenbesitzer sollten sich unbedingt ein Inventarverzeichnis mit Gerä tebezeichnung und Seriennummer anlegen, rät Knitter. "Ein Foto kann im Falle eines Falles helfen , aufgefundenes Diebesgut einem Besitzer zuzuordnen." Grundsätzlich empfehle die Polizei aber, Wertgegenstände nicht im Gartenhaus zu lassen, so der Leiter der Kripo.

In vielen Fällen übersteige der durch Einbrecher entstandene Sachschaden mittlerweile bei weitem den Wert der Beute, schildert Benno Ehmke, Sach gebietsleiter Eigentum beim Schwe riner Kriminalkommissariat. Die Prä ventionsarbeit der vergan genen Jahre habe sich insge samt bewährt. So gäbe es Laubenbesitzer, die ihr Eigentum inzwischen sogar mit Video-Kameras sicherten. "In einem aktuellen Fall haben wir jetzt sehr gute Bilder bekommen", sagt Ehmke.

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