zur Navigation springen
Neue Artikel

21. November 2017 | 18:42 Uhr

Keine Klarheit

vom

svz.de von
erstellt am 22.Feb.2013 | 06:58 Uhr

Einigkeit herrscht dahingehend, dass im Fall des Bürgermeisters Fred Fischer eine gerichtliche Entscheidung gefallen ist. Aber bei der Wertung scheiden sich die Geister. Die Linke bedauert, setzt auf Neuwahlen. Die anderen Fraktionen fühlen sich bestärkt, alles richtig gemacht zu haben. Auch bei den Bürgern sind die Reaktionen unterschiedlich. Für die einen zählt, was Fischer in und für die Stadt bewegt hat, für die anderen nicht. Sind seine Lügen zur Stasivergangenheit also erlaubt? Nein.

Perleberg hat den Fall Fischer weiter am Hals. Denn das Verwaltungsgericht Potsdam hat nicht in der Hauptsache entschieden. Und auch die Kommunalaufsicht kann es derzeit nicht richten, denn "es ist einzig und allein ein beamtenrechtliches Verfahren zwischen der Stadt und Herrn Fischer".

Im Klartext: Der Rechtsstreit ist nicht zu Ende, geht in eine neue Runde. Die kann dauern. Also Fortsetzung der Hängepartie. Für Perleberg heißt das aller Wahrscheinlichkeit nach: Vor Ablauf der achtjährigen Amtszeit 2015 ändert sich nichts. Die kommunalpolitische Wirklichkeit würde den Fall Fischer überholen. Das wäre für alle Beteiligten nicht gut: Nicht für die Abgeordneten, nicht für die Bürger, nicht für Fred Fischer, nicht für seinen amtierenden Stellvertreter und schon gar nicht für die Kreisstadt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen