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18. November 2017 | 22:49 Uhr

Kommentar des Autors : Kein Grund zur Entwarnung

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

von
erstellt am 13.Sep.2016 | 18:40 Uhr

Deutschland bleibt weiter im Fadenkreuz islamistischer Terroristen. Erst die Pläne für einen Anschlag in der Düsseldorfer Altstadt, dann die Attentate von Würzburg und Ansbach und jetzt die Festnahme von drei verdächtigen Syrern und die Razzien in Niedersachsen und Schleswig-Holstein – im Zuge der Flüchtlingskrise sind Sicherheitslücken entstanden.

Der aktuelle Fall zeigt, wie entschlossen die Ermittler arbeiten. Nicht auszudenken, welches Ausmaß es gehabt hätte, wären Polizei und Geheimdienste den mutmaßlichen Tätern nicht frühzeitig auf die Spur gekommen.

Mit der Flüchtlingswelle, das zeigt auch der aktuelle Fall, gelang es manch einem IS-Anhänger, Aufnahme und eine gute Tarnung zu finden. Viel zu spät hat man auf den Kontrollverlust reagiert.

Es ist höchste Zeit, dass der noch immer erhebliche Registrierungsstau bei Flüchtlingen endlich aufgelöst wird. Hunderte den Ermittlern bekannte islamistische Gefährder hierzulande müssen – Personalmangel hin oder her – intensiv auf Schritt und Tritt rund um die Uhr überwacht werden. Man kann von Glück sagen, dass erneut Terrorverdächtige noch frühzeitig entdeckt und damit ihre Pläne hoffentlich vereitelt worden sind. Nach diesem Alarmsignal besteht kein Grund zur Entwarnung.

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